Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ruft alle Pferdehalter in der Region zu besonderer Vorsicht auf. Gerade Pferde werden immer wieder zum Opfer von Gewalt. Sie werden verletzt, verstümmelt, sexuell misshandelt oder sogar getötet. Doch das Risiko, dass das eigene Pferd zum Opfer von Gewalt wird, kann durch vermehrte Aufmerksamkeit verringert werden.
„Halten Sie die Augen offen. Sprechen Sie fremde Personen an, die sich in der Nähe der Stallungen und Weiden aufhalten“, rät Pferdeexperte Robert Hengl von VIER PFOTEN. „Kontrollieren Sie immer wieder, dass Zugänge und Tore fest verriegelt sind. Die Pferde sollten nachts nicht unbewacht auf der
Weide stehen.“ Manche Stallbesitzer bringen Überwachungskameras in ihren Ställen an. Aber auch schon ein günstiger Bewegungsmelder mit Licht kann helfen, die Pferde vor Tierquälern zu schützen.
Nicht zuletzt können Pferde auch versichert werden. „Leider ist Tierquälerei in Deutschland kein Einzelfall“, sagt Hengl. „Die Gesellschaft entfremdet sich immer mehr von Tier als Lebewesen. Wir rufen alle Menschen zu mehr Zivilcourage auf. Wenn Sie jemanden beobachten, der ein Tier quält, melden Sie sich bitte bei der Polizei als Zeuge!“, so der Experte weiter. Tierquälerei ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.
von umweltjournal.de
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