Herzlich Willkommen

Anscheinend hast auch du den Weg zu diesem Blog gefunden...
Warum ich das ganze hier mache findest du in meinen Posts, aber vorab:

Du unterstützt eine Tierschutzorganisation und möchtest den Link hier auf meiner Seite sehen?
Oder vielleicht kennst du auch eine arme Seele, deren Story du hier lesen möchtest?

Dann meld dich doch bitte bei mir & bis dahin hoffe ich auf dein Interesse...

Mittwoch, 21. November 2012

Hund rettete in Osttirol seinem Besitzer das Leben


Sein Leben dürfte ein Osttiroler seinem Hund verdanken. Beim Brand eines Bienenhauses, in dem sich eine kleine Wohnung befindet, hatte das Tier am Dienstag in den frühen Morgenstunden so lange an dem im Bett schlafenden Pensionisten gezerrt, bis dieser aufwachte, berichtete die Polizei. 

Der 60-Jährige überstand das Unglück mit einer leichten Rauchgasvergiftung.
In dem Gebäude in St. Jakob in Defereggen befindet sich eine kleine Wohnküche mit Schlafmöglichkeit.
Gegen 4.30 Uhr schlug der „Rhodesian Ridgeback“ Alarm. Das Feuer war vermutlich durch eine Kerze entfacht worden.
Der Einheimische konnte die Flammen selber erfolgreich bekämpfen. Den Zwischenfall zeigte er am Vormittag am Polizeiposten an. Der entstandene Sachschaden wurde von den Beamten als „erheblich“ bezeichnet.

von stol.it

Freitag, 16. November 2012

Zoll stoppt Schmuggler mit 600 Kobras in Thailand


14.11.2012, 07:03 Uhr | dpa
Der Zoll hat an der thailändisch-chinesischen Grenze hunderte Kobras gerettet, die wahrscheinlich für den Kochtopf bestimmt waren.
Der Zoll hat an der thailändisch-chinesischen Grenze hunderte Kobras gerettet, die wahrscheinlich für den Kochtopf bestimmt waren. (Quelle: dpa)
Bangkok (dpa) - Thailands Zoll hat 600 Kobras konfisziert, die in einem Lastwagen außer Landes geschmuggelt werden sollten. Die Tiere waren in Containern auf einem Lastwagen versteckt, berichtete die Direktorin der Zollverwaltung.
"Jetzt beginnen die Vorbereitungen für das Neujahrsfest in China und Vietnam, dort werden alle möglichen exotischen Fleischarten gehortet", sagte Steven Galster, Direktor der Freeland-Stiftung, die gegen Tier- und Menschenschmuggel kämpft, am Mittwoch. Der Zoll stoppte den Lastwagen nach einem Tipp am Montagabend 165 Kilometer südlich von Bangkok. Der Fahrer wurde festgenommen. Meist bleiben die Drahtzieher im Dunkeln.

von t-online

Irrflug im Nebel: Wildgänse sterben auf Autobahnen

16.11.2012, 08:22 Uhr | dpa

Unzählige Wildgänse fliegen über ein Feld im Oderbruch nahe Wriezen (Brandenburg).
Unzählige Wildgänse fliegen über ein Feld im Oderbruch nahe Wriezen (Brandenburg). (Quelle: dpa) 
Potsdam/Rangsdorf (dpa) - Scharenweise haben Wildgänse in dichtem Nebel rund um Berlin die Orientierung verloren: Sie landeten in der Nacht zum Freitag auf Autobahnen und wurden überfahren. Etliche Vögel prallten gegen Windschutzscheiben von Fahrzeugen. Am Ende waren mehrere Dutzend Wildgänse tot.
Die verwirrten Tiere hätten eine Notlandung versucht, sagte der Präsident des Brandenburger Landesumweltamtes, Matthias Freude, der Nachrichtenagentur dpa. Laut Polizei traf es die meisten Vögel auf der A10 bei Rangsdorf. Zur Todesfalle wurden aber auch die A9, A115, A24 und eine Bundesstraße. Die Polizei meldete sechs Verkehrsunfälle mit Gänsen, Menschen wurden nicht verletzt.
Freude zufolge haben Zugvögel drei Möglichkeiten, sich zu orientieren: Sonne, Sterne und das Erdmagnetfeld. "In dieser nebligen Nacht haben alle Navigationssysteme versagt." Die Gänse hätten vermutlich versucht, sich stattdessen an die Lichter der Autos zu halten. Schon am Vorabend sei zu hören gewesen, wie die Tiere versucht hätten, mit aufgeregtem Schnattern untereinander Kontakt zu halten.
Nach Angaben von Tobias Dürr von der Vogelschutzwarte Buckow behindert dichter Nebel zudem die "Flugtauglichkeit" der Tiere. Die feine Feuchtigkeit etwa mache die Federn schwerer. Außerdem flögen die nachtaktiven Tiere niedriger als sonst. Der Nebel müsse die Vögel überrascht haben: In der Regel meiden sie einen Flug bei solcher Witterung. Die auf der A10 getöteten Gänse hätten vermutlich am Rangsdorfer See, einem Naturschutzgebiet, gerastet.
Tote Wildgänse auf der Straße seien auch in der Vergangenheit schon aufgetaucht, sagte Freude. Die Menge im aktuellen Fall sei jedoch außergewöhnlich. Unter den toten Vögeln waren auch einzelne Kraniche. Freude vermutete, dass im Laufe des Tages abseits der Autobahnen noch deutlich mehr Vögel gefunden würden. Zum Glück sei ein großer Teil des Vogelzugs schon abgeschlossen. "Sonst hätte das noch viel mehr Tiere treffen können."

von  t-online.de

Jäger erschießt eingeklemmtes Reh

Christine Jänner neben der Blutlache des erschossenen Tieres.  Foto: Heldt
Christine Jänner neben der Blutlache des erschossenen Tieres.

Schleswig.
Noch immer ist Christine Jänner erschüttert. Am späten Mittwochnachmittag wurde sie am Hesterberg Zeugin eines tierischen Dramas. In dem Zaun der alten Gärtnerei hatte sich ein junges Reh verfangen und schrie so laut, dass man es noch in einiger Entfernung hören konnte. "Es war in der Weichteilzone am Becken eingeklemmt und nicht verletzt", so die Mutter. Sofort riefen sie und ihr Mann bei der Polizei an und baten um Hilfe. "Man hätte die Stäbe einfach nur auseinander drücken müssen." Statt zu helfen, habe die Polizei jedoch einen Jäger vorbeigeschickt, der das Tier erschoss. "Er hat gesagt, dass das Reh einen Beckenbruch und schwere innere Verletzungen habe", so Jänner. Von dem Verhalten des Jägers ist sie schockiert: "Er hat sich das Reh nicht genau angeguckt und uns noch Vorwürfe gemacht, weil wir die Augen des Tieres mit der Jacke meines Mannes abgedeckt haben."

Rückendeckung bekommt der Waidmann vom Stadtjäger Willi Jöns. Dieser teilte auf SN-Nachfrage mit, dass er mit seinem Kollegen noch am gleichen Abend telefoniert habe. "Er hat richtig gehandelt", so Jönns. Das Tier sei nach Aussagen seines Kameraden schwer verletzt gewesen und musste daher den Gnadenschuss bekommen. Jöns betonte, dass unverletzte Tiere von seinen Kameraden immer befreit werden würden, nur verwundetes Wild müsste man erschießen.

von Anti-Jagd-blog

Montag, 5. November 2012

Gegen Tiere unterm Weihnachtsbaum


Unter einem Weihnachtsbaum, ... 
da liegt ein kleiner Hundetraum. 
Ein Welpe, so ein süsser Schatz, Geschenk für den Familienfratz. 
Doch diese hält vom Hund nicht viel, mag viel lieber ihr Videospiel. 
Der Hund, der will ein wenig Liebe, bekommt doch Tritte und auch Hiebe… 
und weil er auch nicht immer hört, ist das Familienglück gestört. 
Das Tisch- und Stuhlbein angenagt, wird er in den Hof gejagt. 
Dort lebt er Tage, Wochen, Jahre, niemand kämmt mal seine Haare. 
Bewachte er den Hof und bellte, gab es für den Lärm noch Schelte. 
Die Zeit geht rum, und er wird alt, die Nächte, die sind immer kalt, 
Ganz einsam, ohne etwas Schutz, liegt er dort in seinem Schmutz. 
Er hofft noch immer auf ein Wunder, denn seine Jahre werden runder. 
doch Liebe, die bekommt er nicht. Bei Kälte da quält ihn die Gicht. Doch seine Familie kümmert das nicht. Er würd’ doch ALLES für sie machen, während sie unterm Christbaum lachen. 
Er würde ihnen sein Leben schenken Damit sie nur einmal an ihn denken. 
Er ist so einsam und so schwach, er hofft so sehr auf die heilige Nacht. Und dass ein Engel ihn bewacht. Denn wenn er geht, so ganz allein, hofft er dass doch Jemand um ihn weint…. 
Dieses Jahr unter der Tanne liegt für die Tochter dort ein Nerz, und draussen, einsam in der Kälte stirbt ganz allein ein Hundeherz… 
Nach Jahren unterm Weihnachtsbaum, erlischt ein kleiner Hundetraum…

von DsN

Freitag, 26. Oktober 2012

Rehbock von Jäger brutal zu Tode gequält


 
Österreich
– Ein besonders sinnloser Fall von Tierquälerei ereignete sich vor kurzem in der Gemeinde Schalchen/Braunau (OÖ) nahe der Grenze zu Salzburg.

Ein junger, offenbar kranker Rehbock verirrte sich in den Garten eines Einfamilienhauses. Als der Hausbesitzer Dr. L. – selbst Jäger – sich auf einen halben Meter dem Tier näherte um zu sehen, was ihm fehlte, kam der kleine, apathisch wirkende sog. “Knopfbock” nur mühsam auf die Beine, um sich wenige Meter weiter wieder nieder zu lassen.
Nach Einschätzung von Dr. L. deutete die vom Wild dabei abgegebene wässrige Losung (Kot) auf einen parasitären Befall und somit auf eine qualvoll und tödlich verlaufende Krankheit hin. Da Dr. L. in der Gemeinde nicht jagdausübungsberichtigt war, war es ihm nicht erlaubt, selbst das Tier mit einem Fangschuss von seinem Leid zu erlösen. Der so informierte Jagdleiter der Gemeinde Schalchen schickte daraufhin den dafür berechtigten Jäger S. vor Ort.
Welch bizarres Schauspiel dann die entsetzten Zeugen erleben mussten, spottet jeder Beschreibung. Obwohl in der konkreten Situation völlig unnötig, näherte sich Jäger S. dem im Garten liegenden und völlig geschwächten Rehbock – trotz heftiger Proteste der Anwesenden- mit seinem Jagdhund. Die Folge: das höchstens ein Jahr alte Wildtier mobilisierte seine letzten Kräfte und versuchte, in den Garten der Nachbarn zu flüchten. Nun ließ S. seinen Hund von der Leine, der dem Bock nachjagte. Nach einigen Sekunden hörte man ein qualvolles Schreien des Knopfbocks, den der Hund im Garten des Nachbarn angefallen und zu Fall gebracht hatte. Der Nachbar versuchte vergeblich, den Hund von dem wehrlosen Bock loszubekommen. Erst unter zu Hilfenahme eines Hammers gelang dies dem Nachbarn (zumindest kurzfristig). In Rage ob des Schlages auf seinen Hund stürzte sich Jäger S. auf den am Boden liegenden Bock, holte seine Faustfeuerwaffe aus der Jackentasche, setzte die Waffe an und feuerte zweimal auf das Tier. Die Anwesenden hörten jedoch nur das Klicken eines leeren Revolvers. Offensichtlich hatte S. die Munition vergessen…
Nun holte Jäger S. sein Jagdmesser aus seiner Jackentasche, bückte sich zum Knopfbock, hob ihm den Kopf und begann, dem Tier mit einem – viel zu stumpfen – Jagdmesser die Kehle durchzuschneiden. Mehrere Male musste er ansetzen und zerfetzte so dem qualvoll röchelnden Bock die Kehle, bis dem Tier der Schlund heraushing. Währenddessen zerrte und verbiss sich sein Hund erneut in den Bauch sowie am sog. “Feuchtglied” (Geschlechtsteil) und den sog. “Brunftkugeln” (Hoden) des immer noch lebenden Wildtieres. S. zeigte kein Interesse, seinen Jagdhund vom schwer verletzten Bock wegzubekommen, da er viel zu sehr mit seinem Jagdmesser beschäftigt war. Nach Auskunft von Dr. L. erlag der kleine Rehbock erst nach 2-3 Minuten seinen Qualen.
Die aufgebrachten Zeugen waren entsetzt ob des dilettantischen und tierquälerischen Vorgehens von Jägers S. Dr. L. setzte den GF des OÖ Landesjägerverband (LJV) über diesen Vorfall in Kenntnis. Der LJV versprach eine Untersuchung, meldete sich danach aber nicht mehr bei L.. L. erstattete auf Anraten der für jagdliche Angelegenheiten zuständigen Abteilung der BH Braunau bei der zuständigen Polizeiinspektion Mattighofen Anzeige wegen Tierquälerei gegen S.. Überdies übermittelte der Österreichische Tierschutzverein eine Sachverhaltsdarstellung an die zuständige Staatsanwaltschaft Linz wegen Verdachtes des Verstoßes gegen § 222 StGB (Tierquälerei) und fordert den Entzug des Jagdscheins.

von tierarztblog.com

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Das stumme Leid



In dem Stall ist es dunkel und kalt. Mein Name ist „Hund“, ich bin 4 Jahre alt und hier in Dunkelheit geboren. Um den Hals trage ich eine viel zu enge Kette mit der Nummer 286 und lebe in Zwinger Nr. 5, direkt neben meiner Mutter. Gegenüber lebt meine Tante, hinter mir höre ich meine Schwester bellen. Ach, irgendwie sind wir hier alle miteinander verwandt. Ich bin seit fast 60 Tagen schwanger und bekomme zum 7. Mal Babys. Den Stall habe ich noch nie verlassen. Grünes Gras und Sonnenlicht kenne ich nur aus Erzählungen meiner Mutter. Mein Magen grummelt - ich habe solch einen Hunger! Hoffentlich bekommen wir heute Abend noch ein wenig Brot.

Ein paar Tage später…

In der Nacht sind meine Welpen zur Welt gekommen. Hineingeboren in die Dunkelheit und Kälte. 5 kleine Welpen liegen auf dem kalten Boden und ich versuche sie mit meinem ausgemergelten Körper warm zu halten. Ein kleines Mädchen bewegt sich nicht mehr. Ich stupse sie mit meiner Nase an, aber sie hat die ersten Stunden leider nicht überlebt. Die anderen Welpen drängen an die Milchbar – viel Milch habe ich nicht und so haben meine kleinen Babys genauso viel Hunger wie ich auch.

Da kommt der Mann und schaut in meinen Zwinger. Wortlos nimmt er mir das tote Welpenbaby weg und wirft es achtlos in einen Eimer. Ich krieche zu meinen anderen Babys zurück und lege mich schützend über sie. Ich bekomme ein paar Scheiben Brot hingeworfen, welche ich gierig verschlinge. Dann schließt die Tür und ich bin mit meinen Babys wieder alleine.

Fünf Wochen später…

Die Tür wird aufgerissen und vor Schreck springe ich in die Ecke. Doch ohje! Der Mann greift nach meinen Babys und trägt sie alle weg! Ich fange laut an zu bellen und will meine Kinder verteidigen. Aber ich spüre einen harten Tritt in meinen Bauch. Ich schleudere in die Ecke und als ich wieder klar schauen kann, sind meine Babys weg! Wieder hat man mir alle genommen! Immer und immer wieder das gleiche! Traurig lege ich mich in die Ecke und rieche den Babygeruch, der so langsam verfliegt… mein Gesäuge wird immer härter und heißer – es tut weh und ich spüre ganz deutlich die Stelle, wo mich vorhin der Stiefel getroffen hat! Ich wimmere leise vor mich hin – wo sind meine Babys? Sie müssen doch noch trinken, mein Gesäuge tut so weh. Aber ich bin wieder alleine in der Dunkelheit und Kälte.

Mir wird es abwechselnd heiß und kalt. Matt liege ich in der Ecke. Das Fieber lässt mich schütteln und ich denke besorgt an meine Babys. Wie es ihnen wohl gehen mag? Haben sie es jetzt warm und hell? In Gedanken versunken schlafe ich ein…

Ein paar Stunden später kommt der Mann und schaut in den Zwinger. „Hey, holt mal die Schubkarre, hier ist eine tot.“

Nur eine Geschichte? Leider nein! Tag für Tag eiskalte Realität für unzählige Hündinnen, die zum Wohle des Profits von skrupellosen Züchtern in lebensunwürdigen Verhältnissen gehalten werden. Ganz in unserer Nähe – sie leben mitten unter uns! Sie wollen dagegen etwas tun? Dann kaufen Sie keine billigen Welpen im Internet oder in der Zeitung! Die Mutter Ihres Hundes könnte Hund Nr. 286 aus Zwinger Nr. 5 gewesen sein.
 von DsN

Freitag, 12. Oktober 2012

Herde darf zurück zu Schäfer Lemke

Schaf-Urteil

12. Oktober 2012 17:36 Uhr, olek | Aktualisiert 17:36 Die Herde wurde im August zu Unrecht beschlagnahmt, urteilte das Gericht. Der Bezirk prüft die Entscheidung.

 

Nach sieben Wochen Bangen kann Heiko Lemke (43) endlich aufatmen. Der Schäfer bekommt seine 60 Schafe zurück, die ihm das Amt am 21. August weggenommen hatte. Dies hat das Verwaltungsgericht Berlin (AZ: VG 24 L 311.12) entschieden.
Weil auf der Heerstraße angeblich ein frei laufendes Schaf gesehen wurde, hatte der Bezirk Spandau die 60 Tiere beschlagnahmt. Lemke würde seine Skudden (Name der Rasse) nicht artgerecht in einem Waldgebiet und teils ohne Wasser halten, so die weitere Begründung. Haltlose Vorwürfe, sagen die Richter. Der Spandauer CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner begrüßt die Entscheidung: „Ich fordere das Bezirksamt auf, den entstandenen Schaden schnellstmöglich wiedergutzumachen.“
Davon scheint der Bezirk weit entfernt. „Die Tiere sind noch nicht zurück“, so Lemke. Und was sagt das Amt? „Die Entscheidung des Gerichts, die Tiere wieder auf das ehemalige Waldgelände zurückzuführen, hat leider einige Fragen aufgeworfen, die unsererseits juristisch geprüft werden müssen“, sagt Stadtrat Stephan Machulik (SPD). „Ein wesentlicher Bestandteil unserer Begründung wurde nicht gewürdigt.“ 

von bz-berlin

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Pudel stirb bei "Wetten, dass..."

Pudel starb nach Wette – ZDF bedauert den Vorfall „außerordentlich"

Der Toypudel bei »Wetten, dass..?"
Foto: Screenshot ZDF
Wochenblatt exklusiv: Hinter den „Wetten, dass..?”-Kulissen in Düsseldorf spielte sich am Samstagabend ein Tier-Drama ab!
Die Neuhauserin Monika Thaler war mit einer spektakulären Hundewette angetreten und konnte tatsächlich mit verbundenen Augen 22 Hunderassen anhand des jeweiligen Fellknäuels voneinander unterscheiden. Auch der Toypudel „Monarch" war darunter und wurde von der Wettkandidatin auch richtig erkannt.
 
Mit auf der Bühne saßen einige niederbayerische Frauchen mit ihren Lieblingen, die mit Monika Thaler zur der Lanz-Premiere gereist waren. Die Besitzerin des Toypudels kannte Thaler allerdings nicht. „Ich hatte eigentlich nur mit meinen Leuten was zu tun”, berichtet sie der PaWo. Da die Neuhauserin während der Sendung in der Kandidaten-Lounge saß, bekam sie auch nicht mit, was sich nach ihrer erfolgreichen Wette hinter den Kulissen abspielte: Das Tier kollabierte und starb nach seinem großen Auftritt im Rampenlicht.
 
Was war passiert? Hatte das Tier möglicherweise den ganzen TV-Stress nicht verkraftet? Laut Darstellung des ZDFs habe sich der Hund unglücklich den Kopf gestoßen, sei ohnmächtig geworden und trotz umgehender tiermedizinischer Versorgung gestorben.
 
„Ich habe davon wirklich überhaupt nichts mitbekommen”, meinte Monika Thaler sichtlich betroffen zur PaWo. Obwohl sie nichts dafür kann, sagt sie: „Wenn, dann tut mir das furchtbar leid!” Die Hundefriseurin glaubt nicht, dass der Tod des Hundes möglicherweise doch auf Stress zurückzuführen sei. Nach ihrer Einschätzung seien Pudel eigentlich als „souveräne Tiere” bekannt. Thaler: „Auf der Bühne waren besonders stressfreie Hunde, die extra ausgewählt worden waren. Vor Ort war außerdem eine Hundetrainerin, die sich bestens um die Tiere kümmerte. Die Hunde wurden gut betreut.”
 
Bitter, dass ausgerechnet bei der großen Markus Lanz-Premiere ein Tier, das sich offenbar alles andere als pudelwohl gefühlt hatte, das Zeitliche segnen musste.
 
Hier die offizielle Stellungnahme des ZDF auf die PaWo-Anfrage: „Der Toypudel Monarch (4 Jahre) hat alle Proben und auch die Show gut überstanden. Beim „Runterspringen" von der Bank (nach der Wette) ist er wohl unglücklich aufgekommen, hat sich den Kopf gestoßen und wurde dadurch ohnmächtig. Tiermedizinisch wurde er umgehend versorgt, konnte aber leider nicht gerettet werden. Monarch war ein Ausstellungshund, insofern solche Belastungen (viele Menschen, Scheinwerfer etc) gewöhnt. Im Vorfeld wurde mit allen Hundebesitzern ausführlich gesprochen und abgeklärt, dass die Hunde einer solchen Situation gewachsen sind. Wir bedauern diesen Vorfall außerordentlich, aber die Besitzerin hat im Nachgespräch den Vorfall ebenfalls als einen unglücklichen Unfall bezeichnet."

von wochenblatt.de

Dienstag, 2. Oktober 2012

Todesfalle Flugzeug


Flüge ohne Klimaanlage, Todesfalle Flugzeug?

Hier in Deutschland weitgegend unbekannt, in den USA wohl leider traurige Realität?


Zum zweiten Mal in ein paar Monaten ist ein Hund auf einem United Airlines Flug gestorben. Michal Jarboe reiste von Miami nach San Francisco mit seinem zweijährigen Neopolitan Mastiff


„Bam Bam“ Jarboe berichtet, dass Bam Bam in perfekter gesundheitlicher Verfassung war vor dem Flug, aber als sie landeten er von United Airlines darüber informiert wurde, dass sein Hund während des Flugs verstorben ist.

Eine von der Fluggesellschaft veranlasste Autopsie ergab, dass der Hund an Herzversagen gestorben ist. Dieses sollte angeblich nicht aufgrund des Fluges vorgekommen sein.


Diese Autopsie wurde allerdings ohne Zustimmung von Jarboe durchgeführt und er konnte die Gesellschaft nicht! daran hindern. Das einzige was er bekam, war danach die Asche seines geliebten Hundes.


Allerdings berichteten Angestellte der United Airlines, dass Bam Bam bei einem Stop over in Houston zwei Stunden in einem nicht klimatisierten Raum gehalten wurde.


Jarboe bezahlte extra 650 $ für einen klimatisierten Transport seines Hundes.


Hunde werden als „Gepäck“ behandelt, darum haben Fluggäste keine Rechte berichtet uns Jarboe.


Ferner erzählt er uns, dass tausende Tiere jedes Jahr auf Flügen sterben, die niemals in Statistiken auftauchen!


Das Supermodel Maggie Rizer verlor ihren Golden Retriever „Beatrice“ ebenfalls auf einem United Airlines Flug von New York nach San Francisco vor zwei Monaten.
 
von DsN

Montag, 1. Oktober 2012

Entlaufenes Kätzchen aus der Wand gemeißelt

.
. (Quelle: dpa)


Essen (dpa) - Ein ausgebüxtes Kätzchen hat die Feuerwehr in Essen aus einer Badezimmerwand herausgemeißelt. "Flöckchen" war am Samstag zunächst zu einem Sonnenbad auf das Hausdach eines Mehrfamilienhauses geschlichen und dann auf der Flucht vor der herannahenden Feuerwehr in einen Lüftungsschacht geraten.

"Rettungsversuche mit einem in den Schacht hinab gelassenen Tuch blieben erfolglos", berichtete ein Feuerwehr-Sprecher am Sonntag. Knapp ein Dutzend Feuerwehrleute waren für das störrische Kätzchen vier Stunden lang im Einsatz.
Die Einsatzkräfte scheuten keine Mühe. "Da die ungefähre Position erkennbar war, kamen Hammer und Meißel zum Einsatz." Schnell war eine Rettungsöffnung gemeißelt, aber "Flöckchen" scheute weiter das Tageslicht. Erst als die Feuerwehrmänner im Bad einer Wohnung im 2. Stock den elektrischen Lüfter ausbauten und vor das Loch Futter und Korb stellten, "schob "Flöckchen" nach endlos langer Zeit vorsichtig den Kopf heraus", schilderte der Sprecher. "Der Eigentümer nahm das angestaubte und unverletzte Tier glücklich in den Arm."

von T-Online.de

Samstag, 29. September 2012

Entschuldigung


Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt UND (ich betone UND) diese auch nicht leiden könnt! Ihr habt ja so Recht!

Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk?

Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund-, Mischlings-, Doggen-Schäferhund- oder Mopsbesitzer.

Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde. ... Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!

Es tut mir so leid!

Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:

Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!

Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.

Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich tragen.

Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!

Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich! Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise ja TEILWEISE ohne Leine laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!

Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unserem Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!

Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Gruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen. Niemand muss Danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer! Liebe Mitmenschen, ich bilde meinen Hund aus und bringe ihm Gehorsam bei, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mög ender-Mensch nähert.

Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden.

Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!

Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen! Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt.

Leider sind wir immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken.

Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher! Danke!
 
von DsN

Freitag, 28. September 2012

Kaufland beendet Hummer-Verkauf

Veröffentlicht am 27. Sep 2012
Pressemitteilung
Die Supermarktkette Kaufland hat Hummer aus dem Sortiment genommen, da die Haltungs- und Tötungsmethoden zu viel Tierleid verursachen.
Lebender Hummer an Land 



Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich gegen den Handel mit Hummern ein, da Fang, Transport, die oft monatelange Lagerung ohne Futter und nicht zuletzt das Kochen bei vollem Bewusstsein viel Stress, Schmerzen und Leiden verursachen.
Diese Einschätzung teilt auch die Supermarktkette Kaufland. Sie wird deshalb keine Hummer mehr anbieten, solange keine Lösungen für die o.g. Probleme vorliegen.
Die Albert Schweitzer Stiftung begrüßt dieses Engagement: »Kaufland setzt ein wichtiges Zeichen für seine Wettbewerber. Jetzt sind EDEKA und Real am Zug«, betont Wolfgang Schindler, Präsident der Stiftung.
Die Tierschutz-Stiftung konnte bereits bei mehreren Unternehmen erfolgreich anregen, keine Hummer mehr zu verkaufen. Dazu gehören neben Kaufland und REWE auch die meisten Discounter. Von den größten Lebensmitteleinzelhändlern haben nur EDEKA (inkl. Netto Markendiscount) und Real noch keine entsprechende Firmenpolitik beschlossen.
Die in jüngster Zeit vermehrt genutzte Methode, Hummer durch ein Hochdruck-Verfahren zu töten (»High Pressure Lobsters«) wertet die Albert Schweitzer Stiftung als ähnlich tierquälerisch wie das Töten durch siedendes Wasser. »Wir müssen davon ausgehen, dass die Tiere auch beim Hochdruck-Verfahren einen minutenlangen Todeskampf führen«, erläutert Wolfgang Schindler. Eine erneute Einlistung ist für Kaufland daher nur denkbar, wenn die Hummer sofort nach dem Fang auf den Schiffen betäubt und getötet werden, wie dies in Zukunft durch die innerhalb weniger Sekunden wirksame Elektroschock-Methode »Crustastun« umgesetzt werden könnte.
Bewertung »Crustastun«: Im Sinne Albert Schweitzers Ehrfurcht vor dem Leben setzen wir uns dafür ein, dass keine Tiere unnötig getötet werden. Wenn wir das nicht verhindern können, versuchen wir, die Leiden der Tiere zu reduzieren.

von albert-schweitzer-stiftung.de

Samstag, 22. September 2012

Sodomie - Tierbordelle?

Es ist viel mehr als gewöhnliche Tierliebe. Wenn Menschen Sex mit Pferden, Kühen oder Hunden haben, gehen sie in Deutschland meist straffrei aus. Aus Tierschutzgründen will die schwarz-gelbe Bundesregierung nun Sanktionen gegen Sodomisten durchsetzen. Auch wegen aufkommender Tierbordelle.

Sexualverkehr mit Tieren wird hierzulande seit 1969 nicht mehr verfolgt. Anders als etwa in England, der Schweiz oder den USA ist der, wenn man so will, einvernehmliche Beischlaf mit Schaf oder Pferd nicht strafbar. Nur, wenn dem Tier nachweisbar Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden, bietet das Tierschutzgesetz eine Handhabe – bisher.
Denn das soll sich jetzt ändern, fordert der Bundesrat. Die Sodomie, genauer mit dem griechischen Wort Zoophilie für Tierliebe bezeichnet, soll künftig unter Strafe gestellt werden. Im Zuge der Reform des Tierschutzgesetzes soll ein Bußgeld gegen Sodomisten verhängt werden können. «Auch die Tatsache der inzwischen wohl auch in Deutschland aufkommenden ‹Tierbordelle› unterstreicht einen bestehenden Regelungsbedarf», schreibt der Bundesrat in seinem Vorstoß. Die Länderkammer sorgt sich vor professionellen Puffs für zoophile Menschen. Gibt es die tatsächlich?

Oft tödlicher sexueller Missbrauch von Tieren

Der Deutsche Tierschutzbund kann sich solche Bordelle vorstellen. «Da es auch hierzulande Kreise organisierter Zoophiler gibt, wären zum Beispiel private Tierhalter denkbar, die entgeltlich ihr Haustier zur Verfügung stellen oder Landwirte, die Geld für den Zugang zu Nutztieren nehmen», sagte Tierschutzbund-Sprecher Marius Tünte in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung.

Auch Tierärzte glauben an solche Bordelle. «In speziellen Internet-Foren tauschen sich viele Tausend angemeldete Mitglieder über diverse Techniken aus. Diese so genannten Zoophilen stehen offen zu ihren perversen Neigungen und halten sich Tiere zum Zweck des Geschlechtsverkehrs. Auch werden Tiere für solche Praktiken vermietet», schreibt der Bundesverband Praktizierender Tierärzte in einer Stellungnahme. Die betroffenen Tiere würden starke körperliche und seelische Verletzungen erleiden und überlebten den sexuellen Missbrauch oft nicht.

Zoophile: Tiersex-Bauernhöfe sind ein Märchen

Die Zoophilen selbst bestreiten, dass es solche Tier-Puffs in Deutschland gebe. «Die Behauptungen, Tiere würden in zoophilen Haltungen vermietet oder zum Missbrauch gehalten werden, sind durch keinerlei wissenschaftliche oder kriminalistische Erkenntnisse belegt», behauptet der Verein Zeta - Zoophiles Engagement für Toleranz und Aufklärung – in seiner Stellungnahme. Deshalb seien die Tierbordelle dem Bereich der Mythen und Legenden zuzuordnen. Zudem sei Zoophilie nicht zwangsläufig sexuell.«Dieses Bild entspricht nicht der Realität, da Zoophile Tiere als Lebenspartner sehen und die Sexualität nur ein Teilaspekt dieser Beziehung ist», schreibt Zeta.
Das Märchen der deutschen Tiersex-Bauernhöfe, wie es Zeta nennt, basiere auf einer Internet-Betrugsmasche, die bereits einige Jahre zurückliege, aber noch immer als Beweis für die Tierbordelle herangezogen werde. Damals gab es Online-Anzeigen unter dem Namen «Zoos4Zoos» und «Zoogruppe Deutschland», bei dem Zoophile gegen Vorkasse angeblich Mitglied in der Gruppe werden und mit Tieren sexuell verkehren könnten. Einige zahlten offenbar, doch zum Tiersex sei es nicht gekommen, betont Zeta. Stattdessen hätten sich die Initiatoren mit dem Geld aus dem Staub gemacht – und konnten trotz mehrerer Anzeigen und folgenden Ermittlungen nicht aufgespürt werden.
Ob es nun Tierbordelle gibt oder nicht: Nachdem der Bundesrat und zuletzt auch die Bundesregierung einer Novelle des Tierschutzgesetzes zustimmten, sind in den kommenden Wochen die Abgeordneten des Bundestages am Zug. Dort wird über die Änderungen im Tierschutzgesetz beraten, in dem neben der Sodomie auch die Ferkelkastration ohne Betäubung verboten werden soll. Ebenfalls soll der Schutz von Versuchstieren verbessert und Eingriffsmöglichkeiten bei ausufernder Population freilaufende Katzen ermöglicht werden.

von news.de

Mittwoch, 19. September 2012

Pferd nach sexueller Misshandlung eingeschläfert



Sternenfels / Hamburg, 23.07.2012: Am Samstag haben Tierquäler eine Stute auf ihrer Koppel in Sternenfels schwer sexuell misshandelt. Das Tier musste aufgrund der schweren Verletzungen im Genitalbereich eingeschläfert werden.


Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ruft alle Pferdehalter in der Region zu besonderer Vorsicht auf. Gerade Pferde werden immer wieder zum Opfer von Gewalt. Sie werden verletzt, verstümmelt, sexuell misshandelt oder sogar getötet. Doch das Risiko, dass das eigene Pferd zum Opfer von Gewalt wird, kann durch vermehrte Aufmerksamkeit verringert werden.

„Halten Sie die Augen offen. Sprechen Sie fremde Personen an, die sich in der Nähe der Stallungen und Weiden aufhalten“, rät Pferdeexperte Robert Hengl von VIER PFOTEN. „Kontrollieren Sie immer wieder, dass Zugänge und Tore fest verriegelt sind. Die Pferde sollten nachts nicht unbewacht auf der Weide stehen.“ Manche Stallbesitzer bringen Überwachungskameras in ihren Ställen an. Aber auch schon ein günstiger Bewegungsmelder mit Licht kann helfen, die Pferde vor Tierquälern zu schützen.

Nicht zuletzt können Pferde auch versichert werden. „Leider ist Tierquälerei in Deutschland kein Einzelfall“, sagt Hengl. „Die Gesellschaft entfremdet sich immer mehr von Tier als Lebewesen. Wir rufen alle Menschen zu mehr Zivilcourage auf. Wenn Sie jemanden beobachten, der ein Tier quält, melden Sie sich bitte bei der Polizei als Zeuge!“, so der Experte weiter. Tierquälerei ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.


von umweltjournal.de

Jäger erschießt versehentlich Pferd

Jäger erschießt Pferd

Während der Wildschweinjagd hat am vergangenen Samstag ein Jäger im Oberrieder Ortssteil St. Wilhelm versehentlich ein Pferd erschossen.

Nach Angaben der Polizei hatten sich in den vergangenen Wochen Schäden durch Wildsäue im Großraum Kirchzarten gehäuft, weshalb mehrere Jäger sich diesem Problem annahmen.

Am späten Samstagabend, kurz vor Mitternacht, erkannte ein 45 Jahre alter Jäger im Oberrieder Ortsteil St. Wilhelm, Bereich Katzensteig, an einem Wiesenrand eine Wildsau. Mit dem ersten Schuss hatte der Jäger, der als erfahren, ruhig und besonnen gilt, sein Ziel verfehlt. Kurze Zeit später, so die bisherigen Untersuchungen der Polizei, hatte der Mann eine Bewegung wahrgenommen und geglaubt, die Wildsau vor sich zu haben. Er schoss ein zweites Mal und traf dabei den 20jährigen Wallach.


Der Polizeiposten Kirchzarten untersucht derzeit, ob sich der Jäger einer Verfehlung schuldig gemacht hat. Ein Veterinär wurde von den polizeilichen Ermittlern in die Untersuchungen eingebunden; er stellte bei dem Wallach einen Herzschuss fest, der sofort zum Tod geführt habe. Das Pferd gehörte einer Frau aus dem Markgräflerland. Das Kreisjagdamt beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald ist ebenfalls informiert und in die Ermittlungen eingebunden.

von anti-jadg.blog

Montag, 17. September 2012

Katzenmörder in Donauwörth unterwegs

Gehäutet und geköpft

Eine Spaziergängerin hat drei gehäutete und geköpfte Kadaver in Donauwörth gefunden. Jetzt fahndet die Polizei nach einem unbekannten Tierhasser. Von Lisa Obst
Eine Spaziergängerin hat drei gehäutete und geköpfte Kadaver in der Parkstadt in Donauwörth entdeckt. Jetzt läuft die Fahndung nach dem Täter.
Foto: Uwe Anspach, Kina, dpa
Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei in einem schweren Fall gegen eine unbekannte Person, die in Donauwörth am Broderle ihr Unwesen getrieben hat. Auslöser war die Anzeige einer Spaziergängerin. Sie hatte drei geköpfte Katzen entdeckt, deren Fell abgezogen worden war.
Die Anwohnerin ging mit ihrem Hund am Dienstagmorgen vergangener Woche am Broderle auf dem Weg in Richtung Parkstadt spazieren. Plötzlich schnüffelte das Tier in einer Wiese, dicht an einem Heuhaufen und ließ sich nicht zurückpfeifen. Als die 50-Jährige nachsehen wollte, was ihr Hund aufgespürt hatte, sah sie drei Felle.
ANZEIGE
Zunächst dachte die Frau, dass es sich um Kaninchen handelt, die ein Fuchs erwischt hat. Bei näheren Betrachtungen erkannte die Hundehalterin jedoch drei Katzen, da die Köpfe noch am Fell hingen.

Polizei setzt Hundestaffel ein

Die eingeschaltete Polizei in Donauwörth fahndet jetzt nach dem unbekannten Täter. Dabei wurde unter anderem auch eine Hundestaffel einsetzt, um den Fundort abzusuchen.
Dem Täter, sollte er ermittelt werden, droht durchaus eine harte Strafe. Richter Gerhard Scharmann erklärt: „Grundsätzlich sind Tiere nach deutschem Recht den Sachen gleichgestellt. Aber ihr Schutz wird durch das sogenannte Tierschutzgesetz gewährleistet. Demnach darf man kein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund quälen oder gar töten. Wer dies doch tut, muss mit Geldstrafen und Freiheitsstrafen rechnen. Es werden auch Freiheitsstrafen ohne Bewährung verhängt. In diesem gravierendem Fall drohen dem Täter, falls er gefasst wird, erhebliche Strafen.“
Hinweise nimmt die Polizei Donauwörth unter 0906/706670 entgegen.


http://www.augsburger-allgemeine.de/

Samstag, 15. September 2012

Willkommen im Himmel - die Liebe zum Tier

Ein alter Mann und sein Hund spazierten einen schmutzigen Weg entlang. Auf beiden Seiten des Weges waren Zäune. Sie kamen zu einer Türe im Zaun und schauten in das Grundstück. Dort gab es schöne Wiesen und Waldstücke, genauso wie sie es lieben. Auf eine Schild stand jedoch: "DURCHGANG VERBOTEN !"

Daher gingen die beiden weiter. Da kamen sie an ein schönes Tor, in welchem eine Person in weißer Robe stand. "Willkommen im Himmel" sagte er. Der alte Mann war glücklich und wollte geradewegs mit seinem Hund eintreten.
Doch der Torwächter stoppte ihn. "Es tut mir leid, aber Hunde sind hier nicht erlaubt" sagte er.
"Was soll denn das für ein Himmel sein, indem Hunde nicht erlaubt sind ?" entgegnete der alte Mann. "Wenn er nicht mit hinein darf, dann will auch ich lieber draußen bleiben. Er war me
in ganzes Leben lang mein treuer Begleiter; da kann ich ihn doch jetzt nicht einfach zurücklassen !"
"Sie müssen wissen, was sie tun" erwiderte der Herr in der weißen Robe. "Aber ich warne Sie: der Teufel ist auf diesem Weg und wird versuchen, Sie zu überreden bei ihm einzukehren. Er wird Ihnen alles mögliche versprechen - aber auch bei ihm sind Hunde nicht willkommen. Wenn Sie Ihren Hund jetzt nicht hier zurücklassen, werden Sie in alle Ewigkeit auf diesem schmutzigen, steinigen Weg bleiben müssen."

Der alte Mann warf seinem Hund einen liebevollen Blick zu und ging mit ihm weiter.

Endlich kamen sie an einen alten, morschen, fast zusammengebrochenen Zaun ohne Tor. Ein ebenso alter Mann stand dahinter.
"Entschuldigen Sie, mein Hund und ich sind sehr müde" sagte der alte Mann. "Macht es Ihnen etwas aus, wenn wir hereinkommen und uns ein bißchen in den Schatten setzen ?"
"Aber nein" antwortete der alte Mann. "Kommen Sie ruhig herein und machen sie es sich bequem. Dort drüben unter dem Baum ist auch Wasser."
"Macht es Ihnen wirklich nichts aus, wenn ich meinen Hund mit hereinbringe ? Der Mann dort unten an der Straße sagte mir, daß Hunde hier nirgendwo erlaubt seien.
"Ja würden Sie denn hereinkommen, wenn Ihr Hund draußen bleiben müßte ?"
"Nein, mein Herr" erwiderte der Alte. "Darum bin ich ja auch nicht in den Himmel gegangen, weil Hunde dort nicht willkommen sind. Da bleiben wir wir lieber bis in alle Ewigkeit auf der staubigen Landstraße.
Aber mit ein wenig Wasser und Schatten wären wir wohl zufrieden. Ich komme auf keinen Fall herein, falls mein Liebling draußen bleiben muß."
Da lächelte der alte Mann: "WILLKOMMEN IM HIMMEL !" sagte er freundlich.

aus "Das kleine Licht" von der Tierhilfe Aurora

Donnerstag, 13. September 2012

Treibjagd aus Rache - Hund rannte in den Tod



Sheltie-Hündin Kiwi rannte in Panik zwei Kilometer bis in den Tod.
Sheltie-Hündin Kiwi rannte in Panik zwei Kilometer bis in den Tod.
Foto: Privat


Treibjagd auf Tierfreund

Von COLJA SCHLIEWA
Neuss –   Sie machten eine Treibjagd auf einen Menschen und hetzten dessen Hund zu Tode – aus Rache!
Als Tierfreund beschwerte sich Thomas Nachtigal mehrfach über Tierquälerei seitens der Jäger. Die merkten sich daraufhin sein Gesicht und schworen Vergeltung.
Als Thomas Nachtigal mit seinen drei Sheltie-Hunden Kiwi, Yuma und Leo auf dem Acker hinter dem Real-Markt auf der Bataverstraße spazieren ging, platzte er mitten in eine Treibjagd. Und wurde Teil von ihr.
„Die Jäger schrien mich an. Dann erkannten sie mich. Sie umzingelten mich, einer packte mich am Kragen und brüllten »Jetzt haben wir dich, du Schwein«.“
Thomas Nachtigal an der A 52. Hier wurde seine Kiwi von einem Auto überfahren.
Thomas Nachtigal an der A 52. Hier wurde seine Kiwi von einem Auto überfahren.
Foto: Van Offern
 
Thomas Nachtigall flüchtete in Panik, die Meute verfolgte ihn. „Ich hielt meinen Welpen Yuma im Arm, mit der anderen Hand setzte ich einen Notruf bei der Polizei ab“, sagt der 38-Jährige.
„Ich bemerkte, dass Leo neben mir hergelaufen war, Kiwi aber war verschwunden. Die Jäger johlten: »Das hast du von deinen Anzeigen. Dein Hund ist weg.« Kiwi war in Todesangst vor den Jägern und ihren Jagdhunden weggelaufen.“ Später fand man die tote Hündin auf der Autobahn. Zwei Kilometer war sie gerannt, bevor ein Auto sie überfuhr.
Thomas Nachtigal erstattete umgehend Anzeige. Polizeisprecher Bernd Schmutzler. „Wir untersuchen den eingegangenen Notruf und die Aussagen beider Parteien, um herauszufinden, wie es dazu kommen konnte.“

von express.de

Mittwoch, 12. September 2012

Jagdreisen - Eisbären töten für 40000 €

Eisbären in Kanada abschießen, Löwen und Elefanten in Afrika – ganz legal blasen deutsche Spezialveranstalter zum Hallali auf bedrohte Tierarten. Für den blutigen Kick verlangen die Mittler horrende Summen.

Es gibt Menschen, die davon träumen, einmal in der Steppe Afrikas einen Löwen zu erlegen – oder im ewigen Eis einen Polarbären. Für viele Jäger ein erhabenes Gefühl, wenn die Trophäe dann ausgestopft über dem heimischen Kamin hängt oder als Bettvorleger dient. Tatsächlich gibt es bundesweit eine Reihe von Veranstaltern, die solche Wünsche bedienen – für viel Geld. So kostet die Jagd auf einen Eisbären in Kanada bis zu 40 000 Euro, auf Elefanten und Löwen in Afrika bis zu 60 000 Euro und auf Spitzmaulnashörner sogar bis zu 280 000 Euro. Wer sich mit einem Bären in Russland begnügt, kommt günstiger weg: mit etwa 7000 Euro inklusive Rohpräparation. Für Daniela Freyer, Biologin bei der Tier- und Artenschutzorganisation Pro Wildlife in München ist die Jagd auf die seltenen Tiere ein Greuel: „Solche Jagdreisen bedrohen die Bestände etlicher Tierarten – auch wenn sie legal sind.“ Das wird besonders im Falle des Polarbären deutlich. Durch den Klimawandel ohnehin vom Aussterben bedroht, schätzen Wissenschaftler den Bestand inzwischen auf unter 20 000. Während die USA, Norwegen, Russland und Dänemark die Jagd auf Polarbären verboten haben, ist sie in Kanada legal. So erteilt die Regierung den Inuit, den Ureinwohner des Landes, jährlich 700 Jagdlizenzen, die sie an Ausländer verkaufen dürfen. Doch das meiste Geld aus dem Jagdtourismus landet nicht bei den Inuit. „Nur wenige verdienen daran. Den größten Profit machen die Veranstalter – das gilt auch für andere Länder“, sagt Daniela Freyer.

Trophäenjagd gefährdet Tierbestände

Bei vielen Jägern stoßen solche Argumente aber auf taube Ohren. Sie suchen scharenweise den Großwild-Kick in fernen Ländern. Über 18 500 Jagdbegeisterte begeben sich jährlich im Ausland auf die Pirsch – die meisten davon aus den USA und aus Deutschland. Rolf Eversheim, Geschäftsführer der Jägerstiftung Natur und Mensch, die 2005 vom Deutschen Jagdverband gegründet wurde, um Naturschutz und Naturnutzung in Einklang zu bringen, spricht sich zwar eindeutig gegen die Bejagung bedrohter Tierarten aus. Er räumt aber ein, dass es in der Verantwortung der einzelnen Länder liege, die konkrete Situation vor Ort zu bewerten. „Eine solche Bewertung kann durchaus anders ausfallen, als unsere Wahrnehmung es vermuten lässt“, sagt er.
„Wenn die Jagd auf solche Tiere von den einzelnen Ländern freigegeben ist und daher legal und gemäß gültiger Jagdbestimmungen abläuft, ist nichts dagegen einzuwenden – auch wenn es für viele unverständlich und daher verwerflich sein mag“, so Eversheim. Die Verantwortung sieht er also beim Gesetzgeber, nicht bei den Jägern. Außerdem: Die viel größere Bedrohung für die Tierwelt sieht der Jagd-Funktionär in der Wilderei. Die einzudämmen, da könne die legale Jagd sogar helfen, sagt Eversheim. „Nur durch legale Einnahmen verliert der Verkauf von illegalen Anschüssen an Attraktivität.“
Auch die Anbieter der Pirschreisen behaupten, dass die Jagd auf gefährdete Tierarten in Wirklichkeit ihrer Erhaltung diene. Denn der Jagdtourismus bringe Geld ins Land und gebe somit der Bevölkerung einen Anreiz, die Tiere zu hegen und zu pflegen. „Das ist nicht der Fall“, so Tierschützerin Freyer. „Solche Jagdreisen sind darauf ausgerichtet, die größten und stärksten Tiere zu erlegen, die gerade für die Fortpflanzung und den Bestand enorm wichtig sind“. Was für fatale Folgen das haben kann, zeige sich bei den Löwen in Afrika, von denen jährlich über 600 Stück Großwildjägern zum Opfer fallen. „Wird ein besonders begehrter Rudelführer erlegt, tötet der Nachfolger alle männlichen Nachkommen des Vorgängers“, so die Biologin.
.

So viel kostet die Jagd auf geschützte Arten

Elefant 14-56 000 Euro
Löwe 14-28 000 Euro
Breitmaulnashorn 35 000 Euro
Spitzmaulnashorn 280 000 Euro
Leopard 14-23 000 Euro
Büffel 5-13 000 Euro
Eisbär 40 000 Euro
Quelle: Pro Wildlife

übernommen von anti-jagd.blog

Dienstag, 11. September 2012

Südkorea spielt Gott - Haustiere klonen

Erstmals wurden auf Bestellung Hunde aus dem Erbmaterial eines toten Artgenossen geklont. Für die Reproduktion hatte die Besitzerin des verstorbenen Pitbulls Gewebe aus dessen Ohr im Kühlschrank aufbewahrt.
Ein Biotechnikunternehmen in Südkorea ist nach eigenen Angaben erfolgreich in das globale Geschäft mit dem Klonen von Haustieren auf Bestellung gestartet. Die Amerikanerin Bernann McKinney aus Hollywood konnte sich am Dienstag in der tiermedizinischen Abteilung der Nationaluniversität von Seoul (SNU) über fünf genetische Kopien ihres vor zwei Jahren gestorbenen Pitbull-Terriers Booger freuen. „Es ist ein Wunder“, sagte die Amerikanerin, als sie die fünf Pittbull-Babys am Dienstag in der südkoreanischen Hauptstadt zum ersten Mal in den Arm nehmen durfte. „Sie sehen genauso aus wie ihr Papa.“

Das Klonen der Hunde hatte ein Forschungsteam der Universität übernommen, das bereits vor drei Jahren den ersten geklonten Hund vorgestellt hatte. Die Firma RNL Bio, die für die geschäftliche Abwicklung zuständig ist, begrüßte die Geburt der Pitbull-Terrier als weltweit ersten erfolgreichen kommerziellen Hundeklonservice.

Die fünf Welpen wurden den Angaben des SNU-Teams zufolge in der vergangenen Woche in einem Labor von zwei Ersatzmüttern – zwei Mischlingshündinnen – geboren. Um Booger zu klonen, sei zuvor das Erbgut von Ohrzellen des Hundes in Eizellen eingesetzt worden, die dann den Hündinnen eingepflanzt worden seien. Die Echtheit der fünf Welpen als Klone sei durch Tests bestätigt worden. Drei der Klonhunde sollen nach Berichten der Zeitung „The Korea Times“ der Auftraggeberin für 50 000 Dollar (etwa 32 000 Euro) überlassen werden. Ursprünglich hatte die Firma 150 000 Dollar (rund 100 000 Euro) für den Auftrag veranschlagt. Als Klonhund-Pionierin musste McKinney am Ende jedoch nur 50 000 Dollar zahlen. „Das ist mein erstes Geburtstagsgeschenk“, sagte McKinney, die am Mittwoch 58 Jahre alt wird. Die beiden anderen Klonhunde sollen Forschungszwecken dienen

Erst der Hund, dann das Kamel

Der Erfolgsquote beim Klonen von Hunden sei sehr hoch, erklärte RNL-Bio-Chef Ra Jeong Chan. Künftig könne seine Firma bis zu 300 Haustiere im Jahr klonen. Das Angebot richtet sich vor allem an wohlhabende Tierliebhaber aus den USA, die dann aber tatsächlich 150 000 Dollar zahlen sollen. Doch Ra denkt schon weiter: „Für mein nächstes Projekt überlege ich, Kamele für reiche Leute aus dem Nahen Osten zu klonen“, sagte der Forscher, der mit der Staatlichen Universität Seoul zusammenarbeitet. Die Universität der südkoreanischen Hauptstadt hatte im Jahr 2005 weltweit den ersten geklonten Hund präsentiert, einen Afghanen namens Snuppy.

Erst im Juni hatte RNL Bio vier Klonhunde vorgestellt, die einmal Krebserkrankungen in menschlichen Körpern erschnüffeln sollen. Die vier Retriever wurden den Angaben zufolge aus dem Erbmaterial einer sechseinhalb Jahre alten Hündin erzeugt, die dank ihres Geruchssinns über die Fähigkeit verfügen soll, Krebstumoren aufzuspüren. Auftraggeber für die Klonhunde war eine japanische Stammzellenfirma.
 
Im Mai dieses Jahres hatte das koreanische Forschungsinstitut Sooam Biotech Research Foundation um den einst als Fälscher entlarvten Klonspezialisten Hwang Woo Suk mitgeteilt, auf Bestellung erstmals Hunde aus dem Erbmaterial eines toten Artgenossen geklont zu haben. Dabei handelte es sich um drei genetische Kopien eines toten Collie-Husky-Mischlings. Nach den erfolgreichen Hunde-Klonexperimenten hatte die kalifornische Firma BioArts als Auftraggeber angekündigt, in Zusammenarbeit mit Hwangs Labor mehrere Online-Auktionen für das Klonen von Hunden zu starten.
 
asa/afp/dpa
...
Haustiere: Klonen auf Bestellung - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/natur/haustiere-klonen-auf-bestellung_aid_322545.html
...
Haustiere: Klonen auf Bestellung - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/natur/haustiere-klonen-auf-bestellung_aid_322545.html

Verkehrte Welt für Tierschützer

Babensham - Ein Hofhund hängt bei Babensham tagaus, tagein an einer schweren Kette. Das Veterinäramt segnet das ab und greift einen Tierschützer massiv an, der sich für den Hund einsetzt.
Der Kettenhund, wie ihn der Tierfreund im Februar vorfand: kein isolierter Liegeplatz im Freien, eine schwere Kette. Inzwischen gibt es immerhin einen beschatteten Unterstand. Foto re
© re
Der Kettenhund, wie ihn der Tierfreund im Februar vorfand: kein isolierter Liegeplatz im Freien, eine schwere Kette. Inzwischen gibt es immerhin einen beschatteten Unterstand.

Es ist einer der kältesten Tage des Jahres, als Andreas Egger im Februar bei der Heimfahrt von Wasserburg kommend hinter Babensham einen Hund am Rand entdeckt, bewegungslos auf dem Schnee liegend, ohne Unterlage. Weil er glaubt, das Tier sei verletzt, steigt er aus und erfasst erst dann die Situation: Der große schwarze Hund hängt vor einem Anwesen an einer schweren Kette.
Egger ist Tierschützer, der schon mehrere Fundhunde aufgepäppelt hat. Allerdings versteht er sich als "besonnenen Menschen", der sich an Recht und Ordnung hält und möglichst nicht streiten will: "Mir geht es um das Tier, nicht ums Rechthaben."
Also redet Egger mit dem Hundehalter, den Hund angesichts der Kälte doch ins Haus zu nehmen oder ihm wenigstens eine Decke zu geben. Als dieser keine Einsicht zeigt, wendet er sich an die Polizei und weist auf Verstöße gegen Tierschutzrichtlinien hin, die für ihn auf der Hand liegen. Das Tier hat keine isolierte Liegefläche außerhalb der Hütte, diese hat keine Decke oder Stroh. Die Laufleine entspricht nicht der Vorschrift. Und die Kette ist offensichtlich auch schwerer als erlaubt.

Als er später von der Polizei auf Nachfrage die Auskunft erhält, es sei alles in Ordnung, vor Ort aber keine Veränderung erkennt, wendet sich Eggerl ans zuständige Veterinäramt in Bad Aibling. Dort kennt man den Fall. Eine Kollegin sei bereits mehrmals vor Ort gewesen und habe Auflagen gemacht. Die seien nun weitgehend erfüllt, mehr gehe in diesem Fall nicht, so habe ihm ein Amtstierarzt mitgeteilt, berichtet er.

Weil Eggerl das nicht akzeptieren kann, schaltet er den Deutschen Tierschutzbund ein. Der weist in einem Schreiben das Veterinäramt auf die Situation hin.
Inzwischen ist es Juli und die Gemüter sind offensichtlich sommerlich erhitzt. Anders ist die Reaktion der Amtstierärztin kaum erklärbar, die einen geharnischten Brief an den Tierschutzbund zurückschreibt. Sie verbittet sich jede "Belehrung" über die Tierschutz-Hundeverordnung und die "Be- und Verurteilung" ihrer Arbeitsweise aus der Ferne. Die Darstellung sei falsch und der "Zeuge" nicht glaubwürdig.
Am Ende des Briefes schlägt sich die Amtstierärztin dann eindeutig auf die Seite des Tierhalters: "Um sich auf irgendwelche weiteren 'verwunderlichen' Aktionen vorbereiten zu können, erhält der Hundehalter einen Abdruck dieses Schreibens. Darüber hinaus bittet Herr X (der Halter), ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass das unbefugte Betreten seines Grundstückes verboten ist!" So schreibt sie unter dem amtlichen Briefkopf des Landratsamtes.
Was diesen Brief seiner Mitarbeiterin angeht, will sich Dr. Werner Hamp, der Leiter des Vererinäramtes, auf Nachfrage nicht direkt äußern. Den Fall an sich aber kennt er gut. Die Tierärztin sei viermal in Babensham gewesen, habe Verbesserungen erreicht und sich dann wohl zu unrecht kritisiert gefühlt. Trotzdem sei diese Hundehaltung sicher nicht genehmigungsfähig, "aber noch zu dulden". Man müsse immer die Gesamtsituation sehen, beispielsweise wie lange ein Tier an der Leine liege. "Ein Tierschutz mit Metermaß" bringe niemanden weiter. In diesem Fall gebe es beispielsweise "eine gute Herr-Hund-Beziehung."
Diese Einschätzung wird in der Umgebung nicht unbedingt geteilt. Zehn Jahre sei das Tier jetzt an der Kette "und noch keine fünfmal" davon abgehängt worden, ist zu hören. Dass der große, gut genährte und augenscheinlich gesunde Hund trotzdem weder bellt noch knurrt, wenn sich ein Fremder nähert, und stattdessen um Streicheleinheiten bettelt, ist da schon verwunderlich.
Andreas Egger jedenfalls versteht nach wie vor die Welt nicht mehr. "Wenn ein Hund nicht so gehalten wird, wie es vorgeschrieben ist, muss das Veterinäramt doch die Haltung untersagen und nicht denjenigen beschimpfen, der auf den Missstand hinweist. So ist jedenfalls mein Rechtsverständnis." Trotzdem bleibt er bei seiner Position: "Mir geht es nicht um mich, sondern nur um den Hund. Ich würde den sogar kaufen, wenn sichergestellt wäre, dass dann nicht sofort der nächste Hund an derselben Kette hängt."
Karl Königbauer/Wasserburger Zeitung

übernommen von http://www.innsalzach24.de

Sonntag, 9. September 2012

Sieg für Orang-Utans bei Palmoöprozess

Haben vorerst wieder ihre Ruhe: Sumatra-Orang-Utans im indonesischen Schutzgebiet.  Bild:  ap

Die Palmöl-Konzession im geschützten Tripa-Urwald ist rechtswidrig. Das Gericht entschied zugunsten der Umweltschützer. von Anett Keller


JAKARTA taz | Im Konflikt um eine umstrittene Palmölkonzession auf der indonesischen Insel Sumatra haben Umweltschützer einen entscheidenden juristischen Sieg errungen. Das Verwaltungsgericht Medan (Nordsumatra) beschied diese Woche, dass die Vergabe einer 1.600-Hektar-Konzession für eine Palmölplantage innerhalb des geschützten Tripa-Regenwaldes in der Provinz Aceh rechtswidrig war.
Acehs Provinzregierung wurde mit dem Urteil aufgefordert, die an die Firma PT Kallista Alam vergebene Lizenz zurückzunehmen. Indonesien ist der weltgrößte Produzent von Palmöl, das vor allem für Lebensmittel und Kosmetik verwendet wird. Die EU steht nach Indien und China an dritter Stelle der Palmölimporteure. 

Die Abholzung von Regenwald für Palmölplantagen und die damit verbundene Entwässerung torfhaltiger Böden führten dazu, dass Indonesien nach China und den USA der drittgrößte Treibhausgas-Emittent der Welt ist. Deshalb bekommt das Land Milliardenhilfen, mit denen Waldverlust verhindert werden soll.
Gleichzeitig will Indonesien aber auch den Palmölanbau massiv ausbauen. Wie schwierig dieser Spagat in der Praxis ist, zeigt die umstrittene Lizenzvergabe im August 2011 durch Acehs damaligen Gouverneur, Irwandi Yusuf. Die vergebene Fläche liegt im geschützten Tripa-Regenwald, Teil des weltbekannten Leuser-Ökosystems und Heimat einer der letzten Populationen des Sumatra-Orang-Utans. 
Auf einmal kein Naturschutzgebiet mehr
Als Naturschutzgebiet war Tripa auch in einer Karte zum im Mai 2011 beschlossenen Nationalen Waldschutzmoratorium verzeichnet. In einer aktualisierten Version der Karte war das umstrittene Konzessionsgebiet jedoch im November 2011 auf einmal kein Naturschutzgebiet mehr. Trotz des offensichtlich fragwürdigen Vorgehens wurde eine Klage von Umweltschützern im April 2012 abgewiesen.
Dass die Kläger nun vor dem nächsthöheren Gericht Erfolg hatten, sehen Umweltschützer als wegweisendes Signal im Kampf gegen den Kahlschlag durch Palmölkonzerne. Die Umweltorganisation Walhi bezeichnete das Urteil als „Sieg für alle Acehnesen sowie nationale und internationale Umweltschützer“.  

Teuku Muhammad Zulfikar von Walhi erhofft sich vom Urteil eine striktere Umsetzung von Umweltgesetzen, damit „die vielen Klagen des Umweltministeriums und von Bürgergruppen gegen andere Unternehmen, die im Tripa-Regenwald operieren, ernsthafter verfolgt werden“. 30 Hektar des geschützten Regenwaldes sind durch die widerrechtliche Lizenzvergabe an PT Kallista  

von taz.de


FDP fordert: Feuer frei auf Frischlinge

Von Christoph Heinemann
Wildschwein-Säue und ihre Frischlinge werden zur Plage – deshalb bläst die FDP zur großen Jagd.
Wildschwein-Säue und ihre Frischlinge werden zur Plage – deshalb bläst die FDP zur großen Jagd.
Foto: dpa

Es ist eine Invasion im Gange: Die Wildschweine kommen. Seit Jahren werden immer mehr Säue und Keiler in Hamburgs Wäldern gesichtet, vor allem im Bezirk Wandsbek – jetzt bläst die FDP zur großen Hatz. Die Jäger sollen gezielt auf kleine Frischlinge schießen.
„Wir müssen eine echte Plage verhindern“, sagt der FDP-Fraktionschef in Wandsbek, Klaus Fischer. Die Tiere vermehren sich rasant, weil in Schleswig-Holstein neue Maisfelder entstehen. Dort finden die Wildschweine Futter und Deckung – später wandern sie mit dem Nachwuchs häufig ins Stadtgebiet. Mehrere Hundert Schweine sollen bereits in Hamburgs Wäldern leben.
Mit einem Fünf-Punkte-Plan will die FDP gegensteuern. Am kommenden Donnerstag bringt die Partei einen entsprechenden Antrag in die Bezirksversammlung ein. Es soll häufiger gejagt und eine „intensive Frischlingsbejagung ohne Gewichtsbeschränkung nach unten“ durchgeführt werden. Fischer: „Wildschweine haben in der Großstadt nichts verloren. Zu viel Moral können wir uns nicht leisten.“
Dem Naturschutzbund NABU graut es vor wild um sich ballernden Jägern. „Es gibt tatsächlich zu viele Wildschweine“, sagt Krzysztof Wesolowski von der Infostation Duvenstedter Brook. „Aber willkürlich Tiere zu erschießen, wird das Problem verschärfen.“
Für die Jäger zähle beim Schießen oft die Herausforderung, deshalb knüpften sie sich die großen Säue vor. „Wir wissen, dass Wildschweine den Nachwuchs innerhalb der Rotte steuern. Tötet man die Muttersau, ist die Ordnung durchbrochen – und die anderen Wildschweine pflanzen sich unkontrolliert fort. Die Zahl der Tiere könnte explodieren", sagt Wesolowski.
Die FDP ist von ihrem Plan überzeugt. „Nach allen Erfahrungen wissen die Jäger, was zu tun ist“, sagt Klaus Fischer. Und Wildschweine meiden Plätze, an denen gejagt wurde. „Die Viecher werden verschwinden.“

von mopo.de

Tragischer Jagdunfall - Mann mit Wildschwein verwechselt

Tragischer Jagd-Unfall: Ein Jäger hat einen jungen Mann erschossen. Foto: Fotolia
Tragischer Jagd-Unfall: Ein Jäger hat einen jungen Mann erschossen. 
Tragische Verwechslung in Schönwald: Weil ein Jäger ihn für ein Wildschwein gehalten hatte, erschoss er einen 26-jährigen Mann.
Schönwald – Ein Jäger hat im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel einen Mann mit einem Wildschwein verwechselt und erschossen. Wie die Polizei in Bayreuth mitteilte, war das 26-jährige Opfer am frühen Samstagmorgen in der Dunkelheit an einem Maisfeld bei Schönwald entlang gegangen. Der 51-jährige Jäger habe ihn mit seinem Gewehr in die Brust getroffen. Der vom Jäger alarmierte Notarzt konnte dem jungen Mann nicht mehr helfen.
Ob der 26-Jährige aus dem Landkreis Hof auf dem Heimweg von einer Party gewesen war oder was er um diese Zeit am Feld gemacht hatte, sei noch völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher. Die Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen auf.

von anti-jagd.blog.de

Sex & Kirche - Sodomie

500.000 Tiere kommen jährlich allein in Deutschland durch Sexpraktiken mit Tieren zu Tode.
Über die nachfolgenden Ausführungen sind wir zutiefst schockiert. Dennoch gehört dieses Kapitel auch zu den Verbrechen der Kirche, die sie an Tieren und der Psyche vieler Menschen verursacht oder verursacht hat.
So gilt: "Besonders in streng katholischen Ländern ... sind sexuelle Tierkontakte weit verbreitet." (Josef Massen, 75, Pinto Press Verlag, Köln)
Die Sexmoral der Kirchen als Ursache von Sodomie?
Sex vor der Ehe ist laut katholischem Katechismus Unzucht und wird ein "schweres Vergehen" genannt (KK 2353). Sexualität in der Ehe ohne den Wunsch ein Kind zu zeugen, ist eine Sünde und zieht die Strafe Gottes nach sich.
Die rigiden Vorschriften der kirchlichen Lehre führten oftmals dazu, dass gerade Menschen, welche das ernst nehmen, nach einer Art "Ventil" suchen und dass aus massiver Verdrängung heraus bestimmte "Seitentriebe" überhaupt erst zu wuchern beginnen
Und wer seinen Hund oder seine Kuh sexuell missbraucht, muss dies nicht einmal beichten - im Sündenregister der Kirche ist dies kein Verbrechen. Tiere sind nach kirchlicher Auffassung nichts weiter als seelenlose Geschöpfe, das heißt Wesen, der "Seele" z. B. bei der Schlachtung mit zugrunde geht (Kirchenlehrer Thomas von Aquin). So hat Sodomie in der Kirche bis heute eine verborgene Tradition. Einige Beispiele:
9. Jahrhundert: Abt Plato entfernt aufgrund ständiger Skandale in den eigenen Reihen alle weiblichen Tiere aus seinem Klosterbereich. (Karlheinz Deschner, Memento, S. 150)
1513: Papst Leo X gestattet dem Klerus nach Hinterlegung von 10 Gulden nach Gefallen "Hurerei, Ehebruch, Blutschande und Sodomie mit Tieren zu treiben" (Wolff, Sünden der Kirche, S. 888)
Petrus Damiani versuchte Papst Leo IX. (1049-1054) zu überreden, Sodomiten aus dem Klerus zu verstoßen, doch Leo lehnte dies ab. (Nigel Cawthorne, Das Sexleben der Päpste)
Den Berichten byzantinischer Gesandter zufolge wurden jedem Priester, der in der katholischen Kirche zum Bischof geweiht werden sollte, vier Fragen gestellt: "Hast Du Analverkehr mit einem Jungen gehabt? Hast Du mit einer Nonne kopuliert? Hast Du Verkehr mit einem Vierbeiner gehabt? Und hast Du Ehebruch begangen? (Aus: Das Sexleben der Päpste von Nigel Cawthorne) Auch dieser Fragenkatalog zeigt, wie sexuelle Käuflichkeit, Lüsternheit, Sodomie und Mord unter den Hochwürden gang und gäbe waren.
Joseph Massen (Autor von Die sexuelle Liebe zu Tieren) betont, der Personenkreis, der zu Ersatzhandlungen mit Tieren getrieben werde, sei sehr groß, denn "Millionen von Menschen leiden unter religiösen oder moralischen Bestimmungen, die jeglichen heterosexuellen Kontakt vor der Ehe verbieten." Die Betroffenen suchen sich zwei Auswege: Homosexualität und Sexualkontakt mit Tieren.
Müssen sich zölibatäre Mönche und Priester durch Sex mit Tieren ihre Männlichkeit beweisen? "Nicht zuletzt kann sexueller Tierkontakt eine der zahlreichen Auswege sein, die zu beschreiten Männer mit Potenzangst sich gezwungen glauben." (Hartwich, S. 66)
Die katholische Kirche hat im 20. Jahrhundert einen Sodomisten sogar heilig gesprochen und damit zur weltweiten Verehrung frei gegeben. Die Rede ist von Kardinal Robert Bellarmin (1542-1621).
"Bellarmin war verantwortlich für die Hinrichtung Giordano Brunos auf dem Scheiterhaufen, der der Kurie ein Dorn im Auge war, weil er - wer wollte das heute noch bestreiten - die Sterne im Weltall für Sonnen wie die unsrige hielt. Auch das Inquisitionsverfahren gegen Galileo Galilei leitete Bellarmin ein. ... der private Lebenswandel Bellarmins ... Er widmete sich hunderten von Konkubinen und war auch der Sodomie zugeneigt (siehe Pfaffenspiegel, Otto von Corvin, 33. Aufl. Seite 245)" (http://www.humanistische-aktion.homepage.t-online.de/kiopf.htm).
 

Auch in der Gegenwart sind einige Beispiele in die Öffentlichkeit gedrungen.
2003 - Ein evangelisch-lutherischer Pfarrer bezieht Sex mit Hunden, Pferden, Eseln, Kühen und Hühnern in die Jugendarbeit mit ein
(http://www.theologe.de/sexuelle_vergehen.htm#Sex_Videos)
2005 - Ein katholischer Priester ist beim Analverkehr mit Pferd an einem Dickdarmriss ums Leben bekommen
(http://www.theologe.de/sexuelle_vergehen.htm#Analverkehr_mit_Pferd)

Welche traumatische Erfahrung dies für das Tier ist, lesen Sie z. B. unter
http://www.bild.de/regional/hamburg/pferd/trauma-therapie-fuer-missbrauchtes-pferd-18889282.bild.html

übernommen von www.michelrieth.com