Herzlich Willkommen

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Warum ich das ganze hier mache findest du in meinen Posts, aber vorab:

Du unterstützt eine Tierschutzorganisation und möchtest den Link hier auf meiner Seite sehen?
Oder vielleicht kennst du auch eine arme Seele, deren Story du hier lesen möchtest?

Dann meld dich doch bitte bei mir & bis dahin hoffe ich auf dein Interesse...

Sonntag, 5. August 2012

Nachruf für Pia


Pia starb im gesegneten Alter von 21 Jahren...

Pia hat gestern ihre Augen für immer geschlossen...
Sie war ein Segen für meine Seele, ein nicht zu ersetzender unerschütterlicher Fells in der Brandung immer unauffällig aber immer mit einem guten Blick in meiner Nähe und sie hat mir ohne das sie etwas sagen konnte manche Frage beantwortet die ich in mir hatte.
Ich brauchte nur in ihre Augen schauen und dann wußte ich was richtig war. Nun ist sie nicht mehr da und ich vermisse sie so sehr.

Sie ein Wegwerfprodukt unserer Gesellschaft. Angeschafft aus Unüberlegtheit oder Langeweile und dann einfach genauso gleichgültig wieder abgegeben. Kam sie vor einigen Jahren im Tierheim in Begleitung ihrer beiden Gefährten im greisen Alter von 18 Jahren an.
Wohnungswechsel war der Grund und sie wurde, obwohl sie immer wieder vorgestellt wurde von keinem genommen.

So blieb sie dann allein zurück und wollte nicht mehr leben. Sie stand einfach nicht mehr auf und urinierte im liegen, blieb dann in ihrer Pipipfütze liegen und verweigerte die Nahrung.
Immer sagten die Leute ne, wissen sie ich habe gerade einen Hund verloren und das kann ich nicht. Oder so ein alter Hund muß bestimmt sofort zu Tierarzt und ich hab gerade so viel Geld in meinen verstorbenen Hund gesteckt. Ist die denn überhaupt stubenrein?

Ich schaute mir das eine Weile an und konnte diesen Leidensweg nicht länger ansehen, nahm sie ohne wenn und aber auf und liebte sie vom ersten Tag an abgöttisch.

Sie war mein Erdferkel, meine Arbeitspia die riesengroße Äste über kilometerlange Spaziergänge schleppte, die wieder lebendig geworden, Bälle liebte und spielte auch als sie schon langsam und tüddelig geworden immer noch an einen jungen Hund erinnerte, weil ihr Herz wieder froh war..

Sie die keine Güllepfütze ausließ und mit Vergnügen über die Felder stromerte, wurde wieder ein glücklicher Hund.

Ich kann nur sagen all die Leute die sie nicht genommen haben wissen nicht was sie verpasst haben. Sie konnte weinen wie ein Kind wenn ihr etwas wehtat, und sie konnte sich freuen wie eines.

Was ich damit sagen will ist folgendes:
Im Namen von Pia möchte ich es in diese verdammte materiell einestellte Welt hinausschreien.
- Ist es wirklich so unerträglich wenn man einen Hund hat der einem denTeppich vollpinkelt?
- Der nicht mehr so jung und frisch aussieht?
- Der keinen Garantieschein für ein so langes Leben in der Tasche hat?
- Ist euch diese Liebe zwischen Mensch und Tier eigentlich so wenig wert?
- Wie eng sind die Menschen in ihrem Denken?
- Ist es nur wichtig was die Nachbarn sagen oder was der Besuch denkt?

Meine Möbel haben arg gelitten in den Jahren der Hundehaltung und ich habe auch mal saubere Tapeten und Wände gehabt und ich weiß weil ich es kenne wie unabhängig ein Leben ohne Hunde ist, aber glaubt mir bitte ich möchte mit keinem von denen tauschen die ihr Leben so leben und am Ende ihre Geldscheine mit ins Grab nehmen und sich im Alter an nichts anderes als ihre sauberen Tapeten erinnern können.

Ich dagegen kann mich an ihre wunderbaren Augen erinnern ,an ihren Geruch und ihr zotteliges Fell und ihren Übermut.

Ich möchte euch im Namen von Pia bitten solltet ihr noch einmal den Entschluß fassen irgendeinem Tier einZuhause zu schenken nehmt es so wie es ist und lasst es nicht aus Altersgründen dort zurück ich bitte euch seid geduldig und zeigt diesen Tieren das ihr sie mit ihren körperlichen Macken und Fehlern liebt,. denkt daran ihr werdet auch einmal alt.

Möchtet ihr das selbe Schicksal erleiden? Aus Altersgründen irgendwo einsam in der Ecke liegen und vergessen werden? Euer Hund würde euch nie vergessen. Deswegen frage ich mich, warum legen die Menschen soviel Wert auf das Denken ihrer Mitmenschen? Diese Menschen sind es doch die so Gefühlskalt reagieren.

Pia wird mir leider keiner mehr wiedergeben können, aber ich bitte euch nun, prüft doch mal nach ob ihr nicht noch einen Platz frei habt für irgendeinen alten Hund der vielleicht sehr glücklich wäre wenn er euch auf den Teppich pinkeln dürfte.
Einen alten Hund begleiten zu dürfen macht euch weise, ihr werdet zufrieden und ihr werdet die wichtigen Dinge im Leben zu schätzen wissen.

von Pacos Hundewelt

Samstag, 4. August 2012

Kampfhunde




Mein Name ist Pitbull, meine Mutter hiess Staff. Bin ein kräftiger Kerl, voller Muskeln, schön straff.
Ich liebe das Toben und mache gern Sport, doch da wo ich lebe, ist dafür nicht der Ort.
Ich will so gern spielen, ich lief so gern frei, doch für mich wie für so viele ist die Freiheit vorbei.
Man kaufte mich teuer, ich koste viel Geld, weil den Menschen mein Mut, meine Kraft so gefällt.

Ich bring` ihnen Liebe, sie lehren mich Hass! Sie hetzen mich auf, das macht ihnen Spass!

Und doch tu' ich alles, was ihnen gefällt. Denn mein Mensch ist mein einziger Gott auf der Welt!

Sie sind erst zufrieden, wenn ein Hund rast und droht. Sie nennen mich Killer, und ich bringe den Tod.

So lerne ich alles was ihnen gefällt. Denn mein Mensch ist mein einziger Gott auf der Welt!

Mein Mensch ist cholerisch und regt sich leicht auf, wenn ihn einer schief ansieht, schon hetzt er mich drauf.

Er will dass sein Hund ständig fletscht, droht und bellt, denn wirk' ich gefährlich fühlt er sich als Held.

Es kam eine Nacht, da nahm er mich mit und zeigt mich den anderen dort in der Pit. Ich habe getötet, mir blieb keine Wahl! Weil ich überlebte, muss ich demnächst noch mal…

Nur Siegen und Sterben ist mir noch erlaubt. Mein Mensch kennt kein Mitleid, weil er nicht daran glaubt.

Ich kämpf' um mein Leben, weil's ihm so gefällt. Denn mein Mensch ist mein einziger Gott auf der Welt!

Ich träume vom Leben in Frieden und Glück. Doch von dort, wo ich stehe, gibt's kaum ein Zurück.

Was ich tu', um dem einen zu Willen zu sein, dafür schläfern die anderen Menschen mich ein!!!
 


Diese traurige Geschichte stammt aus einer belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten. Wenn mit Hilfe dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund oder eine einzige Katze vor einem solchen Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen.

Etwas fürs Herz - In Liebe dein Hund





Ich weiß, ihr Menschen seid sehr beschäftigt. Manche müssen arbeiten, manche müssen Kinder großziehen. Immer musst Du hierhin und dorthin laufen, oft viel zu schnell und oft auch, ohne die wirklich großartigen Dinge des Lebens zu bemerken.

Sieh einmal zu mir herunter, während Du jetzt an Deinem Computer sitzt. Kannst Du verstehen, auf welche Art meine dunkelbraunen Augen in Deine Augen sehen?

Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar graue Haare habe ich rund um meine Schnauze. Du lächelst mich an, ich sehe es in Deinen Augen. Was siehst Du in meinen? Siehst Du mein Wesen?

Eine Seele in mir, die Dich so sehr liebt, wie niemand sonst es könnte? Einen Geist, der Dir alle früheren Versäumnisse vergeben würde, hättest Du jetzt nur einen Moment Zeit für mich?
Manchmal müssen wir so jung sterben, so schnell, manchmal so plötzlich, dass es Dein Herz zerbricht.
Manchmal altern wir vor Deinen Augen so langsam, dass Du es nicht einmal merkst, ehe das Ende kommt, wenn wir Dich mit ergrauten Schnauzen und kataraktumwölkten Augen ansehen.

Immer noch ist die Liebe da, sogar noch wenn wir uns diesem langen Schlaf hingeben müssen, um frei in ein entferntes Land zu laufen, bis wir uns wiedersehen.

Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier..eines Tages wirst Du das Wasser aus Deinen Augen wischen, das die Menschen haben, wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und Du wirst Dir vielleicht Vorwürfe machen, dass Du neulich nicht viel Zeit für mich hattest.
Weil ich Dich so liebe, berühren deine Sorgen meine Seele und machen mich traurig.

Komm her, setz Dich zu mir auf den Boden und sieh mir tief in die Augen.
Komm nicht als "Alpha" zu mir oder als "Trainer" oder womöglich als "Mama und Papa" Komm zu mir als eine lebende Seele, Streich mir über´s Haar, lass uns einander in die Augen sehen..

und einfach "Reden".

Du hast einmal beschlossen, mich in Deinem Leben zu haben, weil du wolltest, dass eine Seele alles mit Dir teilt. Jemand, der ganz anders ist als Du - und hier bin ich!

Ich bin ein Hund, ich bin lebendig. Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne, und kann die Unterschiede in unserem Wesen, unseren Seelen fühlen. Mit all deinen Marotten bist Du menschlich und ich liebe Dich trotzdem.

Nun komm, setz Dich zu mir auf den Boden. Komm in meine Welt und lass die Zeit langsamer laufen, wenn auch nur für 15 Minuten.

Ein Hundeleben ist so furchtbar kurz ...!

In tiefer Zuneigung und Liebe Dein Hund

von M.Geisler

India - Vermittlung mit Hindernissen

Es ist mal wieder soweit. Eine e-mail flattert über den Bildschirm meines PC`s mit der Bitte ein neues Zuhause für eine kleine vierbeinige spanische Lady zu finden.
Es fängt an wie eine ganz normale Vermittlung.

Der Hund, eine kleine Foxterriermischlingshündin, ist in Spanien, direkt vor dem Auto einer Tierschützerin, aus einem fahrenden Wagen geworfen worden.
Sie versucht verzweifelt, ihre Leute einzuholen, aber natürlich ist das Auto schneller.....!
Als sie müde am Straßenrand stehen bleibt, wird sie von der Tierschützerin eingesammelt und mitgenommen. Schnell ist klar....keine Chance in Spanien.
Also erhält die kleine Lady einen Namen, India, und einen passenden Text, der nach den Angaben der Tierschützerin in Spanien geschrieben wird und so wird sie in die verschiedenen Portale im Internet eingestellt.
Und dann, mit der mail auf meinem Bildschirm komme ich ins Spiel. Nach und nach trudeln die ersten Anfragen für India ein. Aber nichts passt so wirklich....irgendetwas passt nicht zusammen.
Entweder wollen die Leute einen Welpen (im Vorteil ist, wer lesen kann ;-) ) oder es stört, dass die Kleine noch in Spanien ist.
Aber dann, eines Tages, kommt er......der passende Anruf! Eine sehr nette Stimme erzählt mir, dass man im Netz das Inserat von India gefunden habe und da die Welt nach dem Tod des vorherigen Hundes so leer ist, habe man sich auf die Suche nach einem Hund gemacht und sich sofort in die Beschreibung und die Bilder von India verliebt.
Es folgte das übliche Procedre.....Fragebogen rausgeschickt, zurückbekommen, angeschaut... für gut befunden, Vorkontrolle eingeleitet....Termin steht! Ich informiere meine Kollegin, denn ich habe ein gutes Gefühl und sie soll erfragen, wann India kommen könnte.
Am Nachmittag des Vorkontrolltages (Termin sollte am späteren Nachmittag sein) komme ich müde von einem anstrengenden Dienst in der Klinik nach Hause und nach einer kurzen Mahlzeit setze ich mich an meinen PC und frage meine e-mails ab.
Da....eine mail mit Betreff India?!
In dieser Nachricht steht kurz und knapp, dass India wahrscheinlich nicht nach Deutschland kommen wird, da die Pflegestelle in Spanien sie gerne behalten möchte.
Oh Hilfe....was jetzt??
Die Vorkontrolle, das sagt mir ein Blick auf die Armbanduhr, läuft bereits. Und siehe da....kurz darauf ruft die VK´lerin an und schwärmt mir vor, was für ein tolles Zuhause India bekommen wird!
Schwupps, mein Herz ist in der Hose.....wie sag ich es den Interessenten??
Die VK´lerin ist entsetzt! Warten geht nicht, denn morgen wollen die Interessenten bereits Zubehör kaufen gehen.
Ich rufe das Ehepaar an....wie befürchtet, entwickelt sich das Gespräch zu einer Katastrophe.....eine Welt voller Träume und Liebe für India bricht zusammen.
Ich versuche zu trösten....Mut zu machen, aber es ist schwer. In den nächsten Tagen glühen die Drähte zwischen Spanien und Deutschland, wir versuchen, der Pflegestelle in Spanien das neue Leben von India so gut wie möglich zu beschreiben.....es dauert, aber es gelingt...India wird kommen!!
Die Freude ist groß, ich telefoniere wieder mit den Interessenten und vom Freudenschrei klingeln mir die Ohren!!
Einige Tage später, an einem Freitag, als die Interessenten bereits das Zubehör gekauft haben, und der Transport mit dem India kommen soll, für das Wochenende bereits angekündigt ist, klingelt morgens um 07.00 Uhr das Telefon.
Ich sitze gerade am Tisch und habe mir den ersten Kaffee eingeschenkt, denn ich habe frei. Die Klinik muss mal ohne mich auskommen.
Als ich höre, was mir unsere Frau in Spanien mitteilt, fällt mir fast die Tasse aus der Hand.
Durch das Theater mit der Pflegestelle, wurde der Mittelmeercheck erst kurz vor der Abreise gemacht und heute kam das Ergebnis......India ist Leishmaniose Positiv!!
Schwupps, und wieder ist mein Herz in der Hose.....wie sag ich es den Interessenten?? Bricht jetzt Indias neues Leben in eintausend Scherben??
Ab ans Telefon und angerufen. Zum Glück erreiche ich den Ehemann noch, denn seine Frau ist bereits in der Arbeit. Er wird über diese Erkrankung von mir aufgeklärt und holt sich noch Informationen aus dem Netz.
Dann ruft er zurück. Wenn es nach ihm geht, kann India trotzdem kommen, aber er informiert erst seine Frau.
Ich biete ihm an, dass sich seine Frau gerne an mich wenden darf, wenn sie noch Fragen hat.
Ich möchte endlich frühstücken. Mittlerweile ist es nach acht und ich habe noch nicht mal einen Kaffee getrunken.....setze die Tasse an den Mund und …......das Telefon schellt!
Wieder nix mit Kaffee.
Am Apparat die Ehefrau des Interessenten. Sie macht sich Sorgen, wegen der Erkrankung des Hundes und ob es für das Tier nicht besser wäre, in Spanien zu bleiben.
Ich beruhige sie und erkläre ihr, dass India nichts besseres passieren kann als ein Leben als geliebter Hund.......sie legt auf.
Kurz drauf, ich habe wieder die Tasse an den Lippen.....schellt das Telefon.
Am Apparat die Ehefrau des Interessenten, die immer noch sehr unsicher ist. Alle Fragen werden von mir intensiv beantwortet, aber die Entscheidung kann ich ihr nun einmal nicht abnehmen.
Mittlerweile ist es neun Uhr und ich habe immer noch nicht gefrühstückt.....und …..ich brauche dringend eine Entscheidung: Soll India auf den Transport oder nicht?
Wir besprechen weiter das Thema, bis mir auf einmal der Kragen platzt und ich freundlich aber bestimmt kundtue, dass ja diese Erkrankungen- aufgrund der Klimaerwärmung -vor den Grenzen nicht halt machen und die Mücken die Schilder an der Grenze nicht lesen können, auf denen steht: „Sandmücken haben keinen Zutritt!“
Langes Schweigen....oh Gott, ich habe es verbockt.....aber nein, plötzlich ertönt ein leises Lachen und die Stimme der Frau sagt: „ Ich glaube, Sie brauchen endlich Ihren Kaffee! Lassen Sie India kommen!“

India kam und in mehreren späteren Kontakten hörte ich von einem tollen Hund in einer liebevollen Familie.

von Pacos Hundewelt

Freitag, 3. August 2012

Rumänische Schande - Hundefängermafia gefährdet den Erfolg


Mehr als 30.000 getötete Hunde


Die Bilder der gequälten Hunde von Brasov lösten weltweit Entsetzen und Proteste bei Tierschützern und Hundefreunden aus. Mehr als 30.000 Hunde wurden im Laufe der vergangenen Jahre in der Karpatenstadt Brasov von bezahlten Hundefängern eingesammelt und in die städtische Hundetötungsanlage Stupin verbracht.

Der größte Teil der eingefangenen Straßenhunde hat diese Anlage nicht lebend verlassen. Sie sind verhungert, wurden totgebissen oder mit T61 qualvoll getötet.

Verantwortlich hierfür war Flavius Barbulescu, D
 irektor der Stadtverwaltung von Brasov und Leiter der berüchtigten Hundeanlage.
 
2011 - Hoffnungsschimmer für die Hunde von Brasov
Im vergangenen Jahr schien das Schicksal der Hunde von Brasov eine positive Wendung zu nehmen. Die Stadt entschied sich für ein humanes Vorgehen zur Lösung des Straßenhundeproblems. Sie übertrug die Verantwortung für die Straßenhunde auf das örtliche Tierheim. Unter ungeheurer Anstrengung gelang es dem Verein „Millions of Friends" mit Hilfe des bmt - Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. - bis Ende 2011, die Hunde aus der städtischen Anlage zu übernehmen, gesund zu pflegen, zu kastrieren und zu vermitteln.


2012 - Die Umsetzung eines hinterhältigen Plans


Im Stadtgebiet von Brasov tauchen plötzlich neue Hunderudel in solchen Mengen auf, dass schnell der Verdacht von gesteuertem "Hundetourismus" aufkommt. Mit der angeblich wiedererstarkten Population versucht Flavius Barbulescu nun, die Arbeit des Tierschutzes in Frage zu stellen und hat die berüchtigte städtische Hundeanlage, den Ort jahrelanger Hundequalen, wieder geöffnet.
Flavius Barbulescu
Aber es kommt noch schlimmer: Während Tierfreunde aus aller Welt besorgt auf die Hundetötungen im Vorfeld des European Song Contest und der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine blicken, hat Flavius Barbulescu seinen perfiden Plan, eine Hundevernichtungsanlage unter dem Decknamen „Tierheim" zu errichten, unbemerkt von der Öffentlichkeit vorangetrieben. Wie die rumänische Tageszeitung „Buna Ziua Brasov" (Guten Tag Brasov) am 21.3.2012 berichtete, sollen die Arbeiten für diese Anlage kurzfristig beginnen.

Geplant ist der Bau eines „Tierheims" in Form eines uneinsehbaren Hochsicherheitstraktes, umgeben und gesichert von Stacheldraht, mit Videoüberwachung, pompöser Verwaltung und innenliegender Zufahrt für die Hundefängertransporte. Hermetisch abgeschirmt gegen neugierige Blicke, soll hier ganz offensichtlich in großem Stil weitergeführt werden, was überwunden schien. Geplant hat Flavius Barbulescu diese Anlage bereits zu Zeiten, als in Rumänien über das Streunerhundegesetz und die Legalisierung von Hundetötungen diskutiert wurde.

Zehn Gemeinden aus dem Kreis Brasov konnte Flavius Barbulescu bereits von der Notwendigkeit eines großen Hundelagers außerhalb der Stadt überzeugen und als Geldgeber für sein Konzept „zur Lösung des Straßenhundeproblems" gewinnen. Ein Konzept, das mit Steuergeldern der armen Bevölkerung finanziert wird. Das Töten von unzähligen Hunden bringt seit Jahren nur Leid über die Tiere - und die Zahl der Streunerhunde steigt weiter an.



EINFANGEN - EINSPERREN - ERMORDEN - ENTSORGEN?

Eine Vermittlung von Hunden aus dem geplanten „Tierheim" ist nicht vorgesehen. Das „Tierheim" soll laut Zeitungsbericht in unmittelbarer Nähe der Tierkörperbeseitigungs-anlage der Firma „Protan" entstehen. Die baulichen Gegebenheiten, die Lage und das gänzliche Fehlen von Vermittlungsabsichten lassen Rückschlüsse auf die wahren Ziele der „Tierheim"-Betreiber zu.  Alles wie früher - nur ohne Zeugen?
Erschütterndes Fazit
Tierschützer befürchten, dass in der geplanten Anlage die Hunde gezielt getötet und in der angrenzenden Tierkörperbeseitigungsanstalt schnell entsorgt werden sollen. „Aus diesem Grund", erklärt Petra Zipp, Vorsitzende des bmt, „ist die Kapazität des „Tierheims" mit ca. 50 Zwingern recht gering - die armen Hunde werden nicht lange verweilen." Ein Tierarzt mit entsprechender Kaltblütigkeit sitzt schon mit im Boot: Filip Alin war Jahre der gefürchtete Tierarzt in der städtischen Tötungsanlage Stupin, der Hunde nicht behandelte, sondern mit T 61 tötete.

„Es ist eine Schande für Rumänien", sagt Petra Zipp erschüttert, „und außerdem ein Betrug an der verbreitet armen Bevölkerung. Sie zahlen mit ihren Steuergeldern den erneuten grausamen Vernichtungsfeldzug gegen Straßenhunde, der das Streunerhundeproblem nicht lösen, sondern nur wieder den Hundefängern die Taschen füllen wird."
 
von newsletter bmt e.V.

Ross & seine Reise in ein neues Heim


Wie kommt man an den Tierschutz?
Hier das Rezept:
Man braucht nur einen internetfähigen PC, ein Hundeforum für Südlandhunde, einen Sachspendenaufruf in eben diesem Forum und dann noch eine Tierschützerin, die einem erzählt, dass da ein Hund in einem Tierheim auf eine Fahrt nach Hamburg wartet.
Dann noch eine Prise Gutmütigkeit, gewürzt mit etwas Mitleid und man mutiert zum Taxiunternehmen für Denia-Dogs.
„Ich fahre euch den Hund nach Hamburg, wenn ihr wollt“ Dieser Satz veränderte mein Leben drastisch!! Kein Faulenzen mehr auf der Couch, kein stundenlanges schmökern in irgendwelchen Büchern.
Stattdessen fährt man zum Tierheim, in dem ein bildschöner kapitaler Riesenschnauzer-Alaskan Malamut -mischlingsrüde auf einen Transport in sein neues Heim auf Zeit wartet. Man freundet sich mit dem Tier an, denn wer weiß, ob er nicht vielleicht bei einer Panne auf der Autobahn kleine gelbe Engel zum Fressen gern haben würde!?
Nach mehreren Spaziergängen ist klar: Ross ist ein großer Schmusebär, dankbar für jede Zuwendung und Aufmerksamkeit!!
Das Abenteuer Transport kann beginnen!
8.00 Uhr morgens, wir (meine Mutter und ich) stehen vor dem Tierheim. Man hat uns gewarnt:
Auf der Hinfahrt zum Tierheim hatte Ross in einer Box große Probleme. Er hatte gespuckt und unter sich gemacht.
Also werden wir ihn auf dem Rücksitz angeschnallt transportieren, in der Hoffnung, dass er die Fahrt dann besser verträgt.
Einsteigen? Aber doch nicht Ross! Der lässt sich lieber mal eben heben.
Seine Tabletten hat er auch noch nicht bekommen. „Mit Wurst nimmt er sie völlig problemlos!“ sagt die Tierpflegerin vom Tierheim.
Na klar, ich habe auch immer eine Packung Wurst in der Tasche!? Sie etwa nicht....?
An Leckerchen habe ich ja noch gedacht, aber an Wurst??
Nach einiger Zeit auf der Autobahn dann die rettende Idee. An den Raststätten gibt es in der Regel Bockwurst zu kaufen,... nur will der Tankwart sie mir nicht kalt verkaufen......!
„ Ich hasse heiße Wurst! Außerdem ist sie doch gar nicht für mich, sondern für meinen Hund!“ „ Heiß schmeckt die aber doch viel besser.....“ „ Die ist für MEINEN HUND!!!!!“
Nach 10 Min. Diskussion mit einem begriffsstutzigen Tankwart bekomme ich endlich meine oh Entschuldigung.... meines Hundes Wurst! Pille rein und dann die Wurst in den riesigen Rachen versenkt.
10 Minuten Kampf mit dem Tankwart für einen Happen Wurst für Ross, na prima!
Kurze Gassirunde und dann weiter gen Norden: Ross schläft mit der Schnauze auf meiner Schulter, was das Fahren jetzt nicht wirklich bequem gestaltet, aber was soll`s. Hauptsache der Hund findet`s toll!
Mehrere Stunden später Ankunft in Hamburg. Erstes Treffen mit der Pflegestelle im Wohnungsflur.
Hinter einer Türe kläfft eine ganze Meute Hunde (So kommt es mir auf jedenfall vor!)
Einer nach dem anderen darf Ross jetzt kennenlernen. Er selber ist eher zurückhaltend bis ängstlich.
Kurze Zeit später finde ich mich auf einer Couch wieder.
Leise bläst mir eine Riesen Dogge ihren Atem in den Nacken, da sie hinter mir auf der Couch liegt. Gnädig überlässt sie mir die Kante der Couch.
Der Rest der Sitzfläche ist ihr Revier!
Mehrere andere Hunde wuseln um meine Beine, während meine Füße völlig durch Ross blockiert werden, der auf ihnen liegt und am Liebsten in mich reinkriechen würde.
Das Brötchen schmeckt nicht wirklich, denn einerseits habe ich einen Kloß im Hals und würde Ross am Liebsten selbst adoptieren
und andererseits wird mein Nacken langsam feucht.
Der Geruch des Brötchens hat die Doggennase erreicht und löst jetzt eine Kettenreaktion an Spuckefäden aus, die langsam in meinen Nacken rinnen.
Der Abschied erfolgt kurz und trotzdem schmerzhaft. Ross will unbedingt hinter mir her.
Ich springe ins Auto, meine Mutter hinterher.
Keine Ahnung, was die Sicht so beeinträchtigt, der Regen, der auf die Scheibe prasselt oder....
nein, ICH BIN NICHT EMOTIONAL!!! Es muss der Regen sein!!
Mittlerweile ist von der Strasse kaum noch was zu sehen, denn es regnet tatsächlich heftig.
Möglichst nah hinter dem LKW zu fahren, ist noch am sichersten. Da kommt der Regen nicht so hin.
Leider hat man auch nur noch wenig Bremsweg, aber da wir ja eine Horde Schutzengel gemietet haben....
Der Wind wird immer stärker, die Schlingerbewegungen unseres Autos auch.
Die Sicht ist gleich Null, da ich aber eh an der Stossstange des LKW klebe, ist das auch wurscht,.... wird schon schief gehen.
An einem Rastplatz biegt der LKW ab.
Jetzt habe ich keinen Schutz mehr vor der Witterung und mein Scheibenwischer läuft auf Hochtouren. Meine Mutter presst sich in den Sitz, nützt ihr aber auch nichts. Weglaufen geht auf der Autobahn so schlecht.
Auf einmal ein Knall!! Wir schauen uns an. „Ein Stein!“ sagt meine Mutter. Irgend etwas kommt mir komisch vor und ich schaue intensiv durch die Windschutzscheibe. Komisch, der Regen ist so stark, dass ich nichts mehr sehen kann. Die Scheibe ist aber heile!
„Der Arm ist ab!!!!“ rutscht mir heraus.
Meine Mutter schaut mich an, als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank. „Welcher Arm?“ fragt sie. „ Na, schau doch mal durch die Windschutzscheibe. Siehst du da noch einen Scheibenwischer??“ „Nö“ sagt sie. „Eben, sag ich doch, der Arm ist ab!“
Wir schauen uns an und fangen an zu kreischen vor Lachen.
Ich lege mich rüber auf die Beifahrerseite um wenigstens noch etwas sehen zu können und steuer den nächsten Rastplatz an. Diesen glücklich erreicht, rufe ich die gelben Engel an, damit sie mir den rechten Scheibenwischer auf die linke Seite montieren.
Diese kommen nach einer guten Stunde mit einem riesigen Abschleppwagen und einem winzigen Schraubenschlüssel.
Ruckzuck ist der rechte Arm auf der linken Seite und die Fahrt kann weiter gehen.
Allerdings fällt bis nach Hause kein einziger Tropfen Regen mehr!

SO KOMMT MAN ZUM TIERSCHUTZ!!!!
 von Pacos Hundewelt

Donnerstag, 2. August 2012

Der Beginn von Tierschutz


Wie fängt alles an?? Wie geht das mit dem Tierschutz?? Wie passiert was??

Am Anfang steht der Hund.....ausgesetzt, gequält, weggeworfen oder abgegeben.....einfach nicht mehr gewollt.
Dann kommt der Mensch, der diesen Hund findet, gebracht bekommt, aufnimmt.....bei sich leben lässt.
Als nächstes der Tierarzt, der untersucht, behandelt, verordnet, verbindet, impft, chipt und kastriert.
Und auch die  Menschen, die aus Kurzinfos Texte schreiben, Portale bearbeiten, Inserate einstellen, Fragen beantworten, Vor-und Nachkontrollen organisieren.

Dann der Transport oder Flug. Rein in die Box, Impfpass, Papiere.... alles muss stimmen,
durch den Zoll im Flughafen, nette Flugpaten....Menschen mit Herz.
Am Ankunftsflughafen eine Person vom Verein und die Pflegestellen oder Adoptanten mit Liebe im Blick.
Ein kleines Dankeschön für die Flugpaten und ein nettes Wort, dann das Adieu.
Impfpässe, Verträge, Schutzgebühren... alles schon vorbereitet, jetzt geht es recht schnell.
Die Hunde gesichert mit Halsband und Geschirr übergeben. Die Gesichter strahlen.

Im Auto Box an Box, nebeneinander, übereinander, eine lange Fahrt, aber alle sind lieb. Selten Probleme.
Auch hier, die Pässe und Papiere müssen stimmen.
Am Ankunftsort geordnetes Chaos. Man schreibt noch Verträge und tauscht sich aus.
Der Stand wird gebaut und Kuchen serviert. Näpfe mit Futter und Wasser parat gestellt.
Diverse Dinge noch aufgebaut, die Spenden bringen sollen.
Irgendwer ruft, „Sie kommen!!“ und alles rennt los.
Box nach Box wird ausgeladen. Alle hinter den sicheren Zaun.
Ist das Tor dicht, werden die Boxen geöffnet.
Hund für Hund kommt heraus und läuft zu den Näpfen. Alles rennt, spielt, tobt, frisst.
Wir sausen herum auf der Suche nach „Tretminen“.
Es ist ein privater Garten hier!!
Zwei Stunden später.
Die Pflegestellen und Adoptanten trudeln ein.
Jeder freut sich, möchte „seinen“ Hund sehen. Geknuddelt, gekrault, gestreichelt oder auch einfach nur mit Liebe angesehen.
Manche Hunde sind noch zu ängstlich, möchten noch keinen Kontakt.
Man isst was und trinkt und redet, denn manchmal hat man sich lange nicht oder noch nie gesehen.
Alles redet durcheinander, es werden Fotos gemacht.
Es leert sich, die Menschen und Hunde gehen. Heimwärts, endlich Ruhe nach einer langen Fahrt.
Boxen werden zerlegt, geschrubbt, Tücher in Plastiktüten gestopft.
Alles wird wieder abgebaut, das Chaos lichtet sich und dann........
der Rasen zerstampft, alle müde und erschöpft, müssen jetzt noch Hunde zur Pflegestelle gefahren werden, aber dann.......
liegt man auf der Couch und schläft sofort ein.

von Pacos Hundewelt (Link siehe rechts)