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Samstag, 29. September 2012

Entschuldigung


Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt UND (ich betone UND) diese auch nicht leiden könnt! Ihr habt ja so Recht!

Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk?

Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund-, Mischlings-, Doggen-Schäferhund- oder Mopsbesitzer.

Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde. ... Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!

Es tut mir so leid!

Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:

Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!

Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.

Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich tragen.

Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!

Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich! Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise ja TEILWEISE ohne Leine laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!

Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unserem Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!

Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Gruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen. Niemand muss Danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer! Liebe Mitmenschen, ich bilde meinen Hund aus und bringe ihm Gehorsam bei, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mög ender-Mensch nähert.

Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden.

Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!

Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen! Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt.

Leider sind wir immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken.

Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher! Danke!
 
von DsN

Freitag, 28. September 2012

Kaufland beendet Hummer-Verkauf

Veröffentlicht am 27. Sep 2012
Pressemitteilung
Die Supermarktkette Kaufland hat Hummer aus dem Sortiment genommen, da die Haltungs- und Tötungsmethoden zu viel Tierleid verursachen.
Lebender Hummer an Land 



Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich gegen den Handel mit Hummern ein, da Fang, Transport, die oft monatelange Lagerung ohne Futter und nicht zuletzt das Kochen bei vollem Bewusstsein viel Stress, Schmerzen und Leiden verursachen.
Diese Einschätzung teilt auch die Supermarktkette Kaufland. Sie wird deshalb keine Hummer mehr anbieten, solange keine Lösungen für die o.g. Probleme vorliegen.
Die Albert Schweitzer Stiftung begrüßt dieses Engagement: »Kaufland setzt ein wichtiges Zeichen für seine Wettbewerber. Jetzt sind EDEKA und Real am Zug«, betont Wolfgang Schindler, Präsident der Stiftung.
Die Tierschutz-Stiftung konnte bereits bei mehreren Unternehmen erfolgreich anregen, keine Hummer mehr zu verkaufen. Dazu gehören neben Kaufland und REWE auch die meisten Discounter. Von den größten Lebensmitteleinzelhändlern haben nur EDEKA (inkl. Netto Markendiscount) und Real noch keine entsprechende Firmenpolitik beschlossen.
Die in jüngster Zeit vermehrt genutzte Methode, Hummer durch ein Hochdruck-Verfahren zu töten (»High Pressure Lobsters«) wertet die Albert Schweitzer Stiftung als ähnlich tierquälerisch wie das Töten durch siedendes Wasser. »Wir müssen davon ausgehen, dass die Tiere auch beim Hochdruck-Verfahren einen minutenlangen Todeskampf führen«, erläutert Wolfgang Schindler. Eine erneute Einlistung ist für Kaufland daher nur denkbar, wenn die Hummer sofort nach dem Fang auf den Schiffen betäubt und getötet werden, wie dies in Zukunft durch die innerhalb weniger Sekunden wirksame Elektroschock-Methode »Crustastun« umgesetzt werden könnte.
Bewertung »Crustastun«: Im Sinne Albert Schweitzers Ehrfurcht vor dem Leben setzen wir uns dafür ein, dass keine Tiere unnötig getötet werden. Wenn wir das nicht verhindern können, versuchen wir, die Leiden der Tiere zu reduzieren.

von albert-schweitzer-stiftung.de

Samstag, 22. September 2012

Sodomie - Tierbordelle?

Es ist viel mehr als gewöhnliche Tierliebe. Wenn Menschen Sex mit Pferden, Kühen oder Hunden haben, gehen sie in Deutschland meist straffrei aus. Aus Tierschutzgründen will die schwarz-gelbe Bundesregierung nun Sanktionen gegen Sodomisten durchsetzen. Auch wegen aufkommender Tierbordelle.

Sexualverkehr mit Tieren wird hierzulande seit 1969 nicht mehr verfolgt. Anders als etwa in England, der Schweiz oder den USA ist der, wenn man so will, einvernehmliche Beischlaf mit Schaf oder Pferd nicht strafbar. Nur, wenn dem Tier nachweisbar Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden, bietet das Tierschutzgesetz eine Handhabe – bisher.
Denn das soll sich jetzt ändern, fordert der Bundesrat. Die Sodomie, genauer mit dem griechischen Wort Zoophilie für Tierliebe bezeichnet, soll künftig unter Strafe gestellt werden. Im Zuge der Reform des Tierschutzgesetzes soll ein Bußgeld gegen Sodomisten verhängt werden können. «Auch die Tatsache der inzwischen wohl auch in Deutschland aufkommenden ‹Tierbordelle› unterstreicht einen bestehenden Regelungsbedarf», schreibt der Bundesrat in seinem Vorstoß. Die Länderkammer sorgt sich vor professionellen Puffs für zoophile Menschen. Gibt es die tatsächlich?

Oft tödlicher sexueller Missbrauch von Tieren

Der Deutsche Tierschutzbund kann sich solche Bordelle vorstellen. «Da es auch hierzulande Kreise organisierter Zoophiler gibt, wären zum Beispiel private Tierhalter denkbar, die entgeltlich ihr Haustier zur Verfügung stellen oder Landwirte, die Geld für den Zugang zu Nutztieren nehmen», sagte Tierschutzbund-Sprecher Marius Tünte in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung.

Auch Tierärzte glauben an solche Bordelle. «In speziellen Internet-Foren tauschen sich viele Tausend angemeldete Mitglieder über diverse Techniken aus. Diese so genannten Zoophilen stehen offen zu ihren perversen Neigungen und halten sich Tiere zum Zweck des Geschlechtsverkehrs. Auch werden Tiere für solche Praktiken vermietet», schreibt der Bundesverband Praktizierender Tierärzte in einer Stellungnahme. Die betroffenen Tiere würden starke körperliche und seelische Verletzungen erleiden und überlebten den sexuellen Missbrauch oft nicht.

Zoophile: Tiersex-Bauernhöfe sind ein Märchen

Die Zoophilen selbst bestreiten, dass es solche Tier-Puffs in Deutschland gebe. «Die Behauptungen, Tiere würden in zoophilen Haltungen vermietet oder zum Missbrauch gehalten werden, sind durch keinerlei wissenschaftliche oder kriminalistische Erkenntnisse belegt», behauptet der Verein Zeta - Zoophiles Engagement für Toleranz und Aufklärung – in seiner Stellungnahme. Deshalb seien die Tierbordelle dem Bereich der Mythen und Legenden zuzuordnen. Zudem sei Zoophilie nicht zwangsläufig sexuell.«Dieses Bild entspricht nicht der Realität, da Zoophile Tiere als Lebenspartner sehen und die Sexualität nur ein Teilaspekt dieser Beziehung ist», schreibt Zeta.
Das Märchen der deutschen Tiersex-Bauernhöfe, wie es Zeta nennt, basiere auf einer Internet-Betrugsmasche, die bereits einige Jahre zurückliege, aber noch immer als Beweis für die Tierbordelle herangezogen werde. Damals gab es Online-Anzeigen unter dem Namen «Zoos4Zoos» und «Zoogruppe Deutschland», bei dem Zoophile gegen Vorkasse angeblich Mitglied in der Gruppe werden und mit Tieren sexuell verkehren könnten. Einige zahlten offenbar, doch zum Tiersex sei es nicht gekommen, betont Zeta. Stattdessen hätten sich die Initiatoren mit dem Geld aus dem Staub gemacht – und konnten trotz mehrerer Anzeigen und folgenden Ermittlungen nicht aufgespürt werden.
Ob es nun Tierbordelle gibt oder nicht: Nachdem der Bundesrat und zuletzt auch die Bundesregierung einer Novelle des Tierschutzgesetzes zustimmten, sind in den kommenden Wochen die Abgeordneten des Bundestages am Zug. Dort wird über die Änderungen im Tierschutzgesetz beraten, in dem neben der Sodomie auch die Ferkelkastration ohne Betäubung verboten werden soll. Ebenfalls soll der Schutz von Versuchstieren verbessert und Eingriffsmöglichkeiten bei ausufernder Population freilaufende Katzen ermöglicht werden.

von news.de

Mittwoch, 19. September 2012

Pferd nach sexueller Misshandlung eingeschläfert



Sternenfels / Hamburg, 23.07.2012: Am Samstag haben Tierquäler eine Stute auf ihrer Koppel in Sternenfels schwer sexuell misshandelt. Das Tier musste aufgrund der schweren Verletzungen im Genitalbereich eingeschläfert werden.


Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ruft alle Pferdehalter in der Region zu besonderer Vorsicht auf. Gerade Pferde werden immer wieder zum Opfer von Gewalt. Sie werden verletzt, verstümmelt, sexuell misshandelt oder sogar getötet. Doch das Risiko, dass das eigene Pferd zum Opfer von Gewalt wird, kann durch vermehrte Aufmerksamkeit verringert werden.

„Halten Sie die Augen offen. Sprechen Sie fremde Personen an, die sich in der Nähe der Stallungen und Weiden aufhalten“, rät Pferdeexperte Robert Hengl von VIER PFOTEN. „Kontrollieren Sie immer wieder, dass Zugänge und Tore fest verriegelt sind. Die Pferde sollten nachts nicht unbewacht auf der Weide stehen.“ Manche Stallbesitzer bringen Überwachungskameras in ihren Ställen an. Aber auch schon ein günstiger Bewegungsmelder mit Licht kann helfen, die Pferde vor Tierquälern zu schützen.

Nicht zuletzt können Pferde auch versichert werden. „Leider ist Tierquälerei in Deutschland kein Einzelfall“, sagt Hengl. „Die Gesellschaft entfremdet sich immer mehr von Tier als Lebewesen. Wir rufen alle Menschen zu mehr Zivilcourage auf. Wenn Sie jemanden beobachten, der ein Tier quält, melden Sie sich bitte bei der Polizei als Zeuge!“, so der Experte weiter. Tierquälerei ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.


von umweltjournal.de

Jäger erschießt versehentlich Pferd

Jäger erschießt Pferd

Während der Wildschweinjagd hat am vergangenen Samstag ein Jäger im Oberrieder Ortssteil St. Wilhelm versehentlich ein Pferd erschossen.

Nach Angaben der Polizei hatten sich in den vergangenen Wochen Schäden durch Wildsäue im Großraum Kirchzarten gehäuft, weshalb mehrere Jäger sich diesem Problem annahmen.

Am späten Samstagabend, kurz vor Mitternacht, erkannte ein 45 Jahre alter Jäger im Oberrieder Ortsteil St. Wilhelm, Bereich Katzensteig, an einem Wiesenrand eine Wildsau. Mit dem ersten Schuss hatte der Jäger, der als erfahren, ruhig und besonnen gilt, sein Ziel verfehlt. Kurze Zeit später, so die bisherigen Untersuchungen der Polizei, hatte der Mann eine Bewegung wahrgenommen und geglaubt, die Wildsau vor sich zu haben. Er schoss ein zweites Mal und traf dabei den 20jährigen Wallach.


Der Polizeiposten Kirchzarten untersucht derzeit, ob sich der Jäger einer Verfehlung schuldig gemacht hat. Ein Veterinär wurde von den polizeilichen Ermittlern in die Untersuchungen eingebunden; er stellte bei dem Wallach einen Herzschuss fest, der sofort zum Tod geführt habe. Das Pferd gehörte einer Frau aus dem Markgräflerland. Das Kreisjagdamt beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald ist ebenfalls informiert und in die Ermittlungen eingebunden.

von anti-jadg.blog

Montag, 17. September 2012

Katzenmörder in Donauwörth unterwegs

Gehäutet und geköpft

Eine Spaziergängerin hat drei gehäutete und geköpfte Kadaver in Donauwörth gefunden. Jetzt fahndet die Polizei nach einem unbekannten Tierhasser. Von Lisa Obst
Eine Spaziergängerin hat drei gehäutete und geköpfte Kadaver in der Parkstadt in Donauwörth entdeckt. Jetzt läuft die Fahndung nach dem Täter.
Foto: Uwe Anspach, Kina, dpa
Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei in einem schweren Fall gegen eine unbekannte Person, die in Donauwörth am Broderle ihr Unwesen getrieben hat. Auslöser war die Anzeige einer Spaziergängerin. Sie hatte drei geköpfte Katzen entdeckt, deren Fell abgezogen worden war.
Die Anwohnerin ging mit ihrem Hund am Dienstagmorgen vergangener Woche am Broderle auf dem Weg in Richtung Parkstadt spazieren. Plötzlich schnüffelte das Tier in einer Wiese, dicht an einem Heuhaufen und ließ sich nicht zurückpfeifen. Als die 50-Jährige nachsehen wollte, was ihr Hund aufgespürt hatte, sah sie drei Felle.
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Zunächst dachte die Frau, dass es sich um Kaninchen handelt, die ein Fuchs erwischt hat. Bei näheren Betrachtungen erkannte die Hundehalterin jedoch drei Katzen, da die Köpfe noch am Fell hingen.

Polizei setzt Hundestaffel ein

Die eingeschaltete Polizei in Donauwörth fahndet jetzt nach dem unbekannten Täter. Dabei wurde unter anderem auch eine Hundestaffel einsetzt, um den Fundort abzusuchen.
Dem Täter, sollte er ermittelt werden, droht durchaus eine harte Strafe. Richter Gerhard Scharmann erklärt: „Grundsätzlich sind Tiere nach deutschem Recht den Sachen gleichgestellt. Aber ihr Schutz wird durch das sogenannte Tierschutzgesetz gewährleistet. Demnach darf man kein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund quälen oder gar töten. Wer dies doch tut, muss mit Geldstrafen und Freiheitsstrafen rechnen. Es werden auch Freiheitsstrafen ohne Bewährung verhängt. In diesem gravierendem Fall drohen dem Täter, falls er gefasst wird, erhebliche Strafen.“
Hinweise nimmt die Polizei Donauwörth unter 0906/706670 entgegen.


http://www.augsburger-allgemeine.de/

Samstag, 15. September 2012

Willkommen im Himmel - die Liebe zum Tier

Ein alter Mann und sein Hund spazierten einen schmutzigen Weg entlang. Auf beiden Seiten des Weges waren Zäune. Sie kamen zu einer Türe im Zaun und schauten in das Grundstück. Dort gab es schöne Wiesen und Waldstücke, genauso wie sie es lieben. Auf eine Schild stand jedoch: "DURCHGANG VERBOTEN !"

Daher gingen die beiden weiter. Da kamen sie an ein schönes Tor, in welchem eine Person in weißer Robe stand. "Willkommen im Himmel" sagte er. Der alte Mann war glücklich und wollte geradewegs mit seinem Hund eintreten.
Doch der Torwächter stoppte ihn. "Es tut mir leid, aber Hunde sind hier nicht erlaubt" sagte er.
"Was soll denn das für ein Himmel sein, indem Hunde nicht erlaubt sind ?" entgegnete der alte Mann. "Wenn er nicht mit hinein darf, dann will auch ich lieber draußen bleiben. Er war me
in ganzes Leben lang mein treuer Begleiter; da kann ich ihn doch jetzt nicht einfach zurücklassen !"
"Sie müssen wissen, was sie tun" erwiderte der Herr in der weißen Robe. "Aber ich warne Sie: der Teufel ist auf diesem Weg und wird versuchen, Sie zu überreden bei ihm einzukehren. Er wird Ihnen alles mögliche versprechen - aber auch bei ihm sind Hunde nicht willkommen. Wenn Sie Ihren Hund jetzt nicht hier zurücklassen, werden Sie in alle Ewigkeit auf diesem schmutzigen, steinigen Weg bleiben müssen."

Der alte Mann warf seinem Hund einen liebevollen Blick zu und ging mit ihm weiter.

Endlich kamen sie an einen alten, morschen, fast zusammengebrochenen Zaun ohne Tor. Ein ebenso alter Mann stand dahinter.
"Entschuldigen Sie, mein Hund und ich sind sehr müde" sagte der alte Mann. "Macht es Ihnen etwas aus, wenn wir hereinkommen und uns ein bißchen in den Schatten setzen ?"
"Aber nein" antwortete der alte Mann. "Kommen Sie ruhig herein und machen sie es sich bequem. Dort drüben unter dem Baum ist auch Wasser."
"Macht es Ihnen wirklich nichts aus, wenn ich meinen Hund mit hereinbringe ? Der Mann dort unten an der Straße sagte mir, daß Hunde hier nirgendwo erlaubt seien.
"Ja würden Sie denn hereinkommen, wenn Ihr Hund draußen bleiben müßte ?"
"Nein, mein Herr" erwiderte der Alte. "Darum bin ich ja auch nicht in den Himmel gegangen, weil Hunde dort nicht willkommen sind. Da bleiben wir wir lieber bis in alle Ewigkeit auf der staubigen Landstraße.
Aber mit ein wenig Wasser und Schatten wären wir wohl zufrieden. Ich komme auf keinen Fall herein, falls mein Liebling draußen bleiben muß."
Da lächelte der alte Mann: "WILLKOMMEN IM HIMMEL !" sagte er freundlich.

aus "Das kleine Licht" von der Tierhilfe Aurora