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Freitag, 12. Oktober 2012

Herde darf zurück zu Schäfer Lemke

Schaf-Urteil

12. Oktober 2012 17:36 Uhr, olek | Aktualisiert 17:36 Die Herde wurde im August zu Unrecht beschlagnahmt, urteilte das Gericht. Der Bezirk prüft die Entscheidung.

 

Nach sieben Wochen Bangen kann Heiko Lemke (43) endlich aufatmen. Der Schäfer bekommt seine 60 Schafe zurück, die ihm das Amt am 21. August weggenommen hatte. Dies hat das Verwaltungsgericht Berlin (AZ: VG 24 L 311.12) entschieden.
Weil auf der Heerstraße angeblich ein frei laufendes Schaf gesehen wurde, hatte der Bezirk Spandau die 60 Tiere beschlagnahmt. Lemke würde seine Skudden (Name der Rasse) nicht artgerecht in einem Waldgebiet und teils ohne Wasser halten, so die weitere Begründung. Haltlose Vorwürfe, sagen die Richter. Der Spandauer CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner begrüßt die Entscheidung: „Ich fordere das Bezirksamt auf, den entstandenen Schaden schnellstmöglich wiedergutzumachen.“
Davon scheint der Bezirk weit entfernt. „Die Tiere sind noch nicht zurück“, so Lemke. Und was sagt das Amt? „Die Entscheidung des Gerichts, die Tiere wieder auf das ehemalige Waldgelände zurückzuführen, hat leider einige Fragen aufgeworfen, die unsererseits juristisch geprüft werden müssen“, sagt Stadtrat Stephan Machulik (SPD). „Ein wesentlicher Bestandteil unserer Begründung wurde nicht gewürdigt.“ 

von bz-berlin

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Pudel stirb bei "Wetten, dass..."

Pudel starb nach Wette – ZDF bedauert den Vorfall „außerordentlich"

Der Toypudel bei »Wetten, dass..?"
Foto: Screenshot ZDF
Wochenblatt exklusiv: Hinter den „Wetten, dass..?”-Kulissen in Düsseldorf spielte sich am Samstagabend ein Tier-Drama ab!
Die Neuhauserin Monika Thaler war mit einer spektakulären Hundewette angetreten und konnte tatsächlich mit verbundenen Augen 22 Hunderassen anhand des jeweiligen Fellknäuels voneinander unterscheiden. Auch der Toypudel „Monarch" war darunter und wurde von der Wettkandidatin auch richtig erkannt.
 
Mit auf der Bühne saßen einige niederbayerische Frauchen mit ihren Lieblingen, die mit Monika Thaler zur der Lanz-Premiere gereist waren. Die Besitzerin des Toypudels kannte Thaler allerdings nicht. „Ich hatte eigentlich nur mit meinen Leuten was zu tun”, berichtet sie der PaWo. Da die Neuhauserin während der Sendung in der Kandidaten-Lounge saß, bekam sie auch nicht mit, was sich nach ihrer erfolgreichen Wette hinter den Kulissen abspielte: Das Tier kollabierte und starb nach seinem großen Auftritt im Rampenlicht.
 
Was war passiert? Hatte das Tier möglicherweise den ganzen TV-Stress nicht verkraftet? Laut Darstellung des ZDFs habe sich der Hund unglücklich den Kopf gestoßen, sei ohnmächtig geworden und trotz umgehender tiermedizinischer Versorgung gestorben.
 
„Ich habe davon wirklich überhaupt nichts mitbekommen”, meinte Monika Thaler sichtlich betroffen zur PaWo. Obwohl sie nichts dafür kann, sagt sie: „Wenn, dann tut mir das furchtbar leid!” Die Hundefriseurin glaubt nicht, dass der Tod des Hundes möglicherweise doch auf Stress zurückzuführen sei. Nach ihrer Einschätzung seien Pudel eigentlich als „souveräne Tiere” bekannt. Thaler: „Auf der Bühne waren besonders stressfreie Hunde, die extra ausgewählt worden waren. Vor Ort war außerdem eine Hundetrainerin, die sich bestens um die Tiere kümmerte. Die Hunde wurden gut betreut.”
 
Bitter, dass ausgerechnet bei der großen Markus Lanz-Premiere ein Tier, das sich offenbar alles andere als pudelwohl gefühlt hatte, das Zeitliche segnen musste.
 
Hier die offizielle Stellungnahme des ZDF auf die PaWo-Anfrage: „Der Toypudel Monarch (4 Jahre) hat alle Proben und auch die Show gut überstanden. Beim „Runterspringen" von der Bank (nach der Wette) ist er wohl unglücklich aufgekommen, hat sich den Kopf gestoßen und wurde dadurch ohnmächtig. Tiermedizinisch wurde er umgehend versorgt, konnte aber leider nicht gerettet werden. Monarch war ein Ausstellungshund, insofern solche Belastungen (viele Menschen, Scheinwerfer etc) gewöhnt. Im Vorfeld wurde mit allen Hundebesitzern ausführlich gesprochen und abgeklärt, dass die Hunde einer solchen Situation gewachsen sind. Wir bedauern diesen Vorfall außerordentlich, aber die Besitzerin hat im Nachgespräch den Vorfall ebenfalls als einen unglücklichen Unfall bezeichnet."

von wochenblatt.de

Dienstag, 2. Oktober 2012

Todesfalle Flugzeug


Flüge ohne Klimaanlage, Todesfalle Flugzeug?

Hier in Deutschland weitgegend unbekannt, in den USA wohl leider traurige Realität?


Zum zweiten Mal in ein paar Monaten ist ein Hund auf einem United Airlines Flug gestorben. Michal Jarboe reiste von Miami nach San Francisco mit seinem zweijährigen Neopolitan Mastiff


„Bam Bam“ Jarboe berichtet, dass Bam Bam in perfekter gesundheitlicher Verfassung war vor dem Flug, aber als sie landeten er von United Airlines darüber informiert wurde, dass sein Hund während des Flugs verstorben ist.

Eine von der Fluggesellschaft veranlasste Autopsie ergab, dass der Hund an Herzversagen gestorben ist. Dieses sollte angeblich nicht aufgrund des Fluges vorgekommen sein.


Diese Autopsie wurde allerdings ohne Zustimmung von Jarboe durchgeführt und er konnte die Gesellschaft nicht! daran hindern. Das einzige was er bekam, war danach die Asche seines geliebten Hundes.


Allerdings berichteten Angestellte der United Airlines, dass Bam Bam bei einem Stop over in Houston zwei Stunden in einem nicht klimatisierten Raum gehalten wurde.


Jarboe bezahlte extra 650 $ für einen klimatisierten Transport seines Hundes.


Hunde werden als „Gepäck“ behandelt, darum haben Fluggäste keine Rechte berichtet uns Jarboe.


Ferner erzählt er uns, dass tausende Tiere jedes Jahr auf Flügen sterben, die niemals in Statistiken auftauchen!


Das Supermodel Maggie Rizer verlor ihren Golden Retriever „Beatrice“ ebenfalls auf einem United Airlines Flug von New York nach San Francisco vor zwei Monaten.
 
von DsN

Montag, 1. Oktober 2012

Entlaufenes Kätzchen aus der Wand gemeißelt

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. (Quelle: dpa)


Essen (dpa) - Ein ausgebüxtes Kätzchen hat die Feuerwehr in Essen aus einer Badezimmerwand herausgemeißelt. "Flöckchen" war am Samstag zunächst zu einem Sonnenbad auf das Hausdach eines Mehrfamilienhauses geschlichen und dann auf der Flucht vor der herannahenden Feuerwehr in einen Lüftungsschacht geraten.

"Rettungsversuche mit einem in den Schacht hinab gelassenen Tuch blieben erfolglos", berichtete ein Feuerwehr-Sprecher am Sonntag. Knapp ein Dutzend Feuerwehrleute waren für das störrische Kätzchen vier Stunden lang im Einsatz.
Die Einsatzkräfte scheuten keine Mühe. "Da die ungefähre Position erkennbar war, kamen Hammer und Meißel zum Einsatz." Schnell war eine Rettungsöffnung gemeißelt, aber "Flöckchen" scheute weiter das Tageslicht. Erst als die Feuerwehrmänner im Bad einer Wohnung im 2. Stock den elektrischen Lüfter ausbauten und vor das Loch Futter und Korb stellten, "schob "Flöckchen" nach endlos langer Zeit vorsichtig den Kopf heraus", schilderte der Sprecher. "Der Eigentümer nahm das angestaubte und unverletzte Tier glücklich in den Arm."

von T-Online.de

Samstag, 29. September 2012

Entschuldigung


Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt UND (ich betone UND) diese auch nicht leiden könnt! Ihr habt ja so Recht!

Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk?

Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund-, Mischlings-, Doggen-Schäferhund- oder Mopsbesitzer.

Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde. ... Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!

Es tut mir so leid!

Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:

Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!

Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.

Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich tragen.

Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!

Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich! Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise ja TEILWEISE ohne Leine laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!

Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unserem Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!

Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Gruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen. Niemand muss Danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer! Liebe Mitmenschen, ich bilde meinen Hund aus und bringe ihm Gehorsam bei, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mög ender-Mensch nähert.

Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden.

Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!

Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen! Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt.

Leider sind wir immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken.

Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher! Danke!
 
von DsN

Freitag, 28. September 2012

Kaufland beendet Hummer-Verkauf

Veröffentlicht am 27. Sep 2012
Pressemitteilung
Die Supermarktkette Kaufland hat Hummer aus dem Sortiment genommen, da die Haltungs- und Tötungsmethoden zu viel Tierleid verursachen.
Lebender Hummer an Land 



Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich gegen den Handel mit Hummern ein, da Fang, Transport, die oft monatelange Lagerung ohne Futter und nicht zuletzt das Kochen bei vollem Bewusstsein viel Stress, Schmerzen und Leiden verursachen.
Diese Einschätzung teilt auch die Supermarktkette Kaufland. Sie wird deshalb keine Hummer mehr anbieten, solange keine Lösungen für die o.g. Probleme vorliegen.
Die Albert Schweitzer Stiftung begrüßt dieses Engagement: »Kaufland setzt ein wichtiges Zeichen für seine Wettbewerber. Jetzt sind EDEKA und Real am Zug«, betont Wolfgang Schindler, Präsident der Stiftung.
Die Tierschutz-Stiftung konnte bereits bei mehreren Unternehmen erfolgreich anregen, keine Hummer mehr zu verkaufen. Dazu gehören neben Kaufland und REWE auch die meisten Discounter. Von den größten Lebensmitteleinzelhändlern haben nur EDEKA (inkl. Netto Markendiscount) und Real noch keine entsprechende Firmenpolitik beschlossen.
Die in jüngster Zeit vermehrt genutzte Methode, Hummer durch ein Hochdruck-Verfahren zu töten (»High Pressure Lobsters«) wertet die Albert Schweitzer Stiftung als ähnlich tierquälerisch wie das Töten durch siedendes Wasser. »Wir müssen davon ausgehen, dass die Tiere auch beim Hochdruck-Verfahren einen minutenlangen Todeskampf führen«, erläutert Wolfgang Schindler. Eine erneute Einlistung ist für Kaufland daher nur denkbar, wenn die Hummer sofort nach dem Fang auf den Schiffen betäubt und getötet werden, wie dies in Zukunft durch die innerhalb weniger Sekunden wirksame Elektroschock-Methode »Crustastun« umgesetzt werden könnte.
Bewertung »Crustastun«: Im Sinne Albert Schweitzers Ehrfurcht vor dem Leben setzen wir uns dafür ein, dass keine Tiere unnötig getötet werden. Wenn wir das nicht verhindern können, versuchen wir, die Leiden der Tiere zu reduzieren.

von albert-schweitzer-stiftung.de

Samstag, 22. September 2012

Sodomie - Tierbordelle?

Es ist viel mehr als gewöhnliche Tierliebe. Wenn Menschen Sex mit Pferden, Kühen oder Hunden haben, gehen sie in Deutschland meist straffrei aus. Aus Tierschutzgründen will die schwarz-gelbe Bundesregierung nun Sanktionen gegen Sodomisten durchsetzen. Auch wegen aufkommender Tierbordelle.

Sexualverkehr mit Tieren wird hierzulande seit 1969 nicht mehr verfolgt. Anders als etwa in England, der Schweiz oder den USA ist der, wenn man so will, einvernehmliche Beischlaf mit Schaf oder Pferd nicht strafbar. Nur, wenn dem Tier nachweisbar Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden, bietet das Tierschutzgesetz eine Handhabe – bisher.
Denn das soll sich jetzt ändern, fordert der Bundesrat. Die Sodomie, genauer mit dem griechischen Wort Zoophilie für Tierliebe bezeichnet, soll künftig unter Strafe gestellt werden. Im Zuge der Reform des Tierschutzgesetzes soll ein Bußgeld gegen Sodomisten verhängt werden können. «Auch die Tatsache der inzwischen wohl auch in Deutschland aufkommenden ‹Tierbordelle› unterstreicht einen bestehenden Regelungsbedarf», schreibt der Bundesrat in seinem Vorstoß. Die Länderkammer sorgt sich vor professionellen Puffs für zoophile Menschen. Gibt es die tatsächlich?

Oft tödlicher sexueller Missbrauch von Tieren

Der Deutsche Tierschutzbund kann sich solche Bordelle vorstellen. «Da es auch hierzulande Kreise organisierter Zoophiler gibt, wären zum Beispiel private Tierhalter denkbar, die entgeltlich ihr Haustier zur Verfügung stellen oder Landwirte, die Geld für den Zugang zu Nutztieren nehmen», sagte Tierschutzbund-Sprecher Marius Tünte in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung.

Auch Tierärzte glauben an solche Bordelle. «In speziellen Internet-Foren tauschen sich viele Tausend angemeldete Mitglieder über diverse Techniken aus. Diese so genannten Zoophilen stehen offen zu ihren perversen Neigungen und halten sich Tiere zum Zweck des Geschlechtsverkehrs. Auch werden Tiere für solche Praktiken vermietet», schreibt der Bundesverband Praktizierender Tierärzte in einer Stellungnahme. Die betroffenen Tiere würden starke körperliche und seelische Verletzungen erleiden und überlebten den sexuellen Missbrauch oft nicht.

Zoophile: Tiersex-Bauernhöfe sind ein Märchen

Die Zoophilen selbst bestreiten, dass es solche Tier-Puffs in Deutschland gebe. «Die Behauptungen, Tiere würden in zoophilen Haltungen vermietet oder zum Missbrauch gehalten werden, sind durch keinerlei wissenschaftliche oder kriminalistische Erkenntnisse belegt», behauptet der Verein Zeta - Zoophiles Engagement für Toleranz und Aufklärung – in seiner Stellungnahme. Deshalb seien die Tierbordelle dem Bereich der Mythen und Legenden zuzuordnen. Zudem sei Zoophilie nicht zwangsläufig sexuell.«Dieses Bild entspricht nicht der Realität, da Zoophile Tiere als Lebenspartner sehen und die Sexualität nur ein Teilaspekt dieser Beziehung ist», schreibt Zeta.
Das Märchen der deutschen Tiersex-Bauernhöfe, wie es Zeta nennt, basiere auf einer Internet-Betrugsmasche, die bereits einige Jahre zurückliege, aber noch immer als Beweis für die Tierbordelle herangezogen werde. Damals gab es Online-Anzeigen unter dem Namen «Zoos4Zoos» und «Zoogruppe Deutschland», bei dem Zoophile gegen Vorkasse angeblich Mitglied in der Gruppe werden und mit Tieren sexuell verkehren könnten. Einige zahlten offenbar, doch zum Tiersex sei es nicht gekommen, betont Zeta. Stattdessen hätten sich die Initiatoren mit dem Geld aus dem Staub gemacht – und konnten trotz mehrerer Anzeigen und folgenden Ermittlungen nicht aufgespürt werden.
Ob es nun Tierbordelle gibt oder nicht: Nachdem der Bundesrat und zuletzt auch die Bundesregierung einer Novelle des Tierschutzgesetzes zustimmten, sind in den kommenden Wochen die Abgeordneten des Bundestages am Zug. Dort wird über die Änderungen im Tierschutzgesetz beraten, in dem neben der Sodomie auch die Ferkelkastration ohne Betäubung verboten werden soll. Ebenfalls soll der Schutz von Versuchstieren verbessert und Eingriffsmöglichkeiten bei ausufernder Population freilaufende Katzen ermöglicht werden.

von news.de