Herzlich Willkommen

Anscheinend hast auch du den Weg zu diesem Blog gefunden...
Warum ich das ganze hier mache findest du in meinen Posts, aber vorab:

Du unterstützt eine Tierschutzorganisation und möchtest den Link hier auf meiner Seite sehen?
Oder vielleicht kennst du auch eine arme Seele, deren Story du hier lesen möchtest?

Dann meld dich doch bitte bei mir & bis dahin hoffe ich auf dein Interesse...

Donnerstag, 19. Juli 2012

Lucky - Unser Glück

Dieser kleine Kerl ist diesmal kein Tier aus dem Ausland.
Auch hier in Deutschland müssen Tiere leiden.

Sid - hieß das Kerlchen hier vorher.
Man kann seine Geschichte leider kaum glauben:

Dieses Kerlchen lebte in einem Hasenstall, 
bekam die Reste der Katze zu futtern,
hatte Angst vor Halsband, Leine und kleineren Kindern.

Eigentlich wollte man einen großen Hund als Gefährte für den ersten Hund.
Auf den Bildern im Internet war der Hund auch viel größer.
Gut, angerufen und hingefahren.
Aber wer kann denn wieder fahren, wenn er den kleinen verängstigten Kerl in einem Hasenkäfig vorfindet?
Keiner!!!
Gesagt, getan: Der musste mit...
Und da musste man sich echt noch fragen lassen, ob man die Hoden des Kerlchens mitnehmen möchte?!?
Da versteht man die Welt nicht mehr..

Gekauft wurde der kleine süße Fratz als 6-jähriger Rüde...
Im Pass schaute keiner nach.
In Wahrheit ist er nämlich 16 Jahre alt, auch wenn er noch topfit ist und beim Rennen die jungen Hunde einfach stehen lässt.
Sein Gebiss entspricht dem Alter eines 6-Jährigen.
Wir nehmen an, dass ihm Zahnstein entfernt wurde.
Fell und Körper lassen aber mittlerweile schon deutliche Altersspuren erkennen.

In seinem neuen Zuhause fühlt er sich Pudelwohl..
Er leitet trotz seines hohen Alters noch das Rudel
&
man mag es kaum glauben:
Es ist selten, aber es kommt in diesem Fall vor:
Er und seine kleine spanische Dame leitet das Rudel als Alphapärchen!
Einen anderen Namen hat er auch bekommen:
 
Da kann man doch zu Recht behaupten, dass dieser kleine Kerl seit seinem Umzug den Namen "Lucky" verdient hat.

Dienstag, 17. Juli 2012

Geschunden und doch glücklich


Lalo - ein wunderschöner, schneeweißer Galgo mit hervorragendem Charakter...
Auch er kam zu uns...
Abgemagert, verletzt, mit offenen Wunden und ängstlich...
Wir nahmen an, dass er seinen Tanz überlebt hat, da er diese Verletzungen am Hals hatte, die auf eine Schnur hindeuten würden...
Der "Kleine" war erst 6 Jahre alt - kein Alter für einen Hund...
Mein Papa päppelte ihn liebevoll auf, versorgte mehrmals täglich seine Wunden.
Der Hund war trotz seiner Wunden ein Traum von Galgo.
Auch an Gewicht legte er relativ schnell zu.
Trotz all dem was ihm passiert ist, von dem wir leider so gut wie gar nichts wissen, vertraute er uns nach einiger Zeit, gewann wieder Freude am Menschen und genoss jede Sekunde, die er mit den anderen im Garten spielen konnte.

Mittlerweile hat auch Lalo ein Zuhause.
Die Frau bei der er jetzt lebt zog sogar extra für ihn um.
Ich denke, dass man hierzu "Happy End" sagen kann!

Überzüchtung - auch in Deutschland ein Thema




Das Foto zeigt einen stolzen, noch sehr junger Hund, der leider auch jung sterben musste.

Harald litt unter den Folgen einer Überzüchtung.
Er wurde in einem Körper geboren in dem ein Leben unmöglich war.
Kaum Erwachsen musste Harald über die Regenbogenbrücke gehen.

Die Wunden der Besitzer sind noch zu tief, aber hier auf dem Blog wird noch die detaillierte Geschichte von Harald folgen, sobald die beiden die Kraft habe über Ihren Harald zu schreiben.

Bis dahin möchte ich hier erstmal vermerkt haben, dass auch in Deutschland Überzüchtung ein Thema ist unter dem jetzt Harald und seine Familie leiden mussten.

Sonntag, 15. Juli 2012

Geschichte zum Nachdenken


Als ich noch ein Kitten war unterhielt ich Dich mit meinen Spielchen und brachte Dich zum Lachen.
Du nanntest mich Dein Baby und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchen zerfetzten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund.
Immer wenn ich böse war, erhobst du Deinen Zeigefinger und fragtest mich
.. Wie konntest Du nur ?"
Doch dann gabst Du nach und kraultest mir den Rücken.
Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest und ich glaubte das Leben könnte schöner nicht sein.
Ich döste stundenlang in der Sonne während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.
Allmählich fingst du an mehr Zeit mit Arbeit und Karriere zu verbringen und auch damit , Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen.
Ich wartete geduldig auf Dich und tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg und überschlug mich vor Freude wenn Du heimkamst auch als Du dich verliebtest.
Sie, jetzt Deine Frau, ist kein ,, Katzenmensch" trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen. Versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr, ich war glücklich weil Du glücklich warst.
Dann kamen die Menschenbabys, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie bemuttern.
Nur das Du und Deine Frau Angst hatten ich könnte ihnen wehtun und so verbrachte ich die meißte Zeit in einem anderen Zimmer.
Oh wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem Gefangenen der Liebe.
Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund.
Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackeligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase.
Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührungen, denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden: Ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in ihre Betten hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch deines Wagen in der Auffahrt.
Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du eine Katze hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich.
In der letzten Zeit hast Du nur noch mit ja geantwortet und das Thema gewechselt.
Ich hatte mich von Deiner Katze in nur eine Katze verwandelt.
Jede Ausgabe für mich wurde Dir ein Dorn im Auge.
Jetzt hast Du in einer anderen Stadt eine neue Berufsmöglichkeit und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen , in der Haustiere nicht gestattet sind.
Du hast die richtige Wahl für ,, Deine " Familie getroffen, aber es gab mal eine Zeit , da war ich Deine einzige Familie.
Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst und Hoffnungslosigkeit.
Du fülltest die Formulare aus und sagtest ,, ich weiß , sie werden ein gutes Zuhause für sie finden" Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen was eine Katze in mittleren Jahren erwartet auch mit Stammbaum.
Dein Sohn schrie, nein Papa sie dürfen mir meine Katze nicht wegnehmen!
Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung und über Respekt vor allem Leben.
Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt und meine Augen vermieden. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.
Nachdem Du fort warst sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten
,, Wie konntest du nur ?"
Sie kümmerten sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht.
Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon seit Tagen verloren.
Anfangs rannte ich immer vor an das Gitter, sobald jemand an den Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass du Deine Meinung geändert hättest und alles nur ein schlimmer Traum gewesen war........oder ich hoffte , dass es zumindest Jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte.
Als ich einsah, dass ich nichts anzubieten hatte gegen das vergnügte ,, Um - Aufmerksamkeit - Heilschen unbeschwerter Kitten, ahnungslos gegenüber ihrem Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.
Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam um mich zu holen.
Wir gingen einen Gang hinunter zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehmer ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte mir meine Ohren und sagte mir , es sei alles in Ordnung.
Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung.
Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen.
Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt.
Ihre Aufgabe lastete schwer auf ihr und das fühlte ich, genau wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.
Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss.
Ich leckte ihre Hand um sie zu trösten genau wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte.
Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte
,, Wie konntest Du nur "
Vielleicht verstand sie die Katzensprache und sagte deshalb
,, es tut mir so leid".
Sie umarmte mich und beeilte mir zu erklären , es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen , das ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert , noch missbraucht , noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich allein gestellt wäre, ein Ort der Liebe und des Lichts , vollkommen anders als dieser irdische Ort.
Und mit letzter Kraft versuchte ich ihr zu verstehen zu geben das mein
,, wie konntest du nur "
nicht ihr gegolten hatte.
Du warst es mein geliebtes Herrchen an den ich dachte.
Ich werde immer an Dich denken und auf Dich warten.
Möge Dir ein Jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.
Tiere sind kein Spielzeug das man achtlos in die Ecke stellen kann.

Freitag, 13. Juli 2012

Light a Candle



Hier in kurzen Worten die Geschichte von Lennox:

Lennox ist ein 7 jähriger Bulldoggen/Labrador Mix, welcher am 19.Mai 2010 von Regierungsbeamten der Stadt Belfast beschlagnahmt wurde, nachdem man ihn falsch ausgemessen (mit einem Massband!) und als Pitt Bull deklariert hat. Man hat seine Hinterbeine und sein Maul gemessen und hat nach diesen Maßen eine Gefahr des Hundes deklariert, obwohl Lennox zuvor seit über 5. Jahren friedlich und ohne Auffälligkeiten mit seiner Familie lebte.
Siehe-BLS
Seit über 24. (!)Monaten sitzt Lennox in einem versteckten und viel zu kleinen Zwinger ohne Licht und Heizung, ohne Kontakt, weder zu Artgenossen noch zu seiner Familie. Niemand weiß, wo sich dieser Zwinger befindet. Das letzte heimlich aufgenommene Foto zeigt Lennox in unzumutbaren Zuständen, er hat weder Spielzeug, noch frisches Wasser, er muss in seinen Exkrementen liegen, sein Körper ist geschunden. Was duurchaus von unhygienischen Zustand seines Zwingers sowie auch von der seelischen Belastung stammen kann, oder beides.
Das Gericht in Belfast hat kürzlich entschieden, dass Lennox nun eingeschläfert werden soll, und dies nur aufgrund der Tatsache, dass er aussieht wie ein Pitt Bull.
Nun hat auch schon Cesar Millan, bekant aus den U.S.A , wie so viele andere angeboten, Lennox zu sich zu nehmen, aber es passierte nichts.

Nachdem nun, so unglaublich es auch ist, der Kampf um das Leben von LENNOX verloren wurde, wurde nochmals zu einem Fotomarathon aufrufen, in dem die Trauer und das Ensetzen über die Entscheidung des BCC zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Eine Story ohne glückliches Ende.
Gestorben wegen seines Aussehens.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Der letzte Tanz


In Spanien ist es Sitte, Galgos, die nicht bei Hunderennen gewinnen oder vom Jäger nicht mehr gebraucht, an einem Baum aufzuhängen, so dass sie noch mit den Pfotenspitzen den Boden berühren.
Die Hunde fangen an zu tänzeln, da sie der Strangulierung entgehen wollen.
Das ist "der letzte Tanz des Galgos"
Manche Tiere leben noch bis zu mehreren Tagen in dieser qualvollen Position. 


Hund mit abgeschnittenen Ohren,
einmal wurd' ich nur geboren,
wollte Freund, Gefährte sein,

warum lässt Du mich allein,
angebunden, blutend, kalt,
tief im dunklen Tannenwald? 



Die Legende der Regenbogenbrücke


Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es an diesen ganz besonderen Ort. Dort spielen und toben sie zusammen. Es gibt reichlich zu essen und zu trinken. Die Sonne scheint und es ist angenehm warm.
All die kranken, verstümmelten, verletzten oder alten Tiere sind wieder jung, gesund und stark, gerade so, wie wir uns an sie in unseren Träumen von vergangenen Tagen erinnern. Sie sind fröhlich und zufrieden, bis auf eine Sache:
 Jedes vermisst jemand ganz Besonderen, der nicht bei ihm ist denn sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie zusammen bis eines Tages plötzlich eines von ihnen inne hält und in die Ferne schaut. Seine Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
 Es löst sich von der Gruppe und fängt an zu laufen. Seine Beine tragen es schneller und schneller.
Es hat dich gesehen.
Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest. Glückliche Küsse bedecken Dein Gesicht. Deine Hände streicheln über den geliebten Kopf deines Tieres und du schaust wieder in die treuen Augen deines Freundes, der so lange aus deinem Leben, aber nie aus deinem Herzen verschwunden war.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein...